2. Elektronik lighting congress Call for Papers

In seinem zweiten "lighting congress", der am 9. und 10. Mai 2012 im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg stattfindet, bündelt das Fachmedium Elektronik wieder das in seinem Umfeld vorhandene Know-how in den Bereichen elektronische Schaltungstechnik und Systementwicklung und präsentiert den Stand der Technik in der LED/OLED-Beleuchtung.

In den letzten zehn Jahren haben die Leuchtdioden (LEDs) eine rasante technische Entwicklung genommen: Von weniger als 100 mW ist die Ausgangsleistung auf ein bis zwei Watt gestiegen. Damit haben die leuchtenden Halbleiter ganz neue Anwendungen erschlossen: im Außenbereich (Straßenlampen), für die Innenraumbeleuchtung und im Automobil (Rück- und Zusatzleuchten, Scheinwerfer).

Die Herausstellungsmerkmale der LED sind ihre vergleichsweise lange Lebensdauer und ein guter Wirkungsgrad, also das Verhältnis der zugeführten elektrischen Leistung zur abgestrahlten Lichtleistung. Aber für einen sicheren Betrieb muss in jedem Fall die am Chip entstehende Verlustwärme abgeführt werden. Für die Stromversorgung wird häufig auf spezielle ICs zurückgegriffen, mit denen die LEDs an die Anwendung angepasst werden. Hierzu zählen neben der Dimmbarkeit die Ansteuerung von Kombinationen aus verschiedenfarbigen LEDs für eine Einstellung der Lichtfarbe bzw. Lichttemperatur. Hier bieten einschlägige Hersteller bereits fertige Module, die auf bestimmte Anwendungen zugeschnitten wurden.

Wer sollte teilnehmen?

Mit der LED als Leuchtmittel wird die Leuchte zu einem komplexen System, das sich nicht mehr aus Standardbauteilen zusammensetzen lässt. Hier setzt der Lighting-Kongress der ((kursiv))Elektronik an: Er bietet eine Plattform, auf der gezeigt wird, wie die "Ideen für neues Licht" in reale Produkte umgesetzt werden können. Der Kongress richtet sich daher an Konstrukteure und Designer aus der Leuchtenindustrie und Elektronik-Entwickler aus den Systemhäusern und bei den Distributoren. Die Produktmanager der Lampen- und der Bauelemente-Hersteller erhalten hier detaillierte Informationen über alle Aspekte, die für die Beurteilung von Machbarkeit und die Abschätzung von Entwicklungszeiten erforderlich sind. Für das technische Management (Entwicklungsleiter, technisches Controlling) ist vor allem die Darstellung des Systemaspektes interessant. Hochschulmitarbeiter wiederum können von den anspruchsvollen Problemen der Praxis Anregungen für ihre Forschung gewinnen.

Wer sollte vortragen?

Der Kongress bietet den Vortragenden eine Plattform, auf der sie nicht nur ihre Kenntnisse und ihr Know-how ohne Streuverluste präsentieren können, sondern auch im Austausch mit einem hochkarätigen Fachpublikum Ideen erproben und weiterentwickeln. Senden Sie uns Ihren Themenvorschlag zu den Schwerpunkten des 2. Elektronik lighting congress:

  • Systementwicklung der LED-Leuchte (Ansteuerung, Wärmeabfuhr und Optik)
  • LED/LED-Treiber (Technologie, Charakterisierung, Schaltungstechnik)
  • Neue Möglichkeiten mit LEDs (Lichtfarbe)
  • LEDs klassifizieren und beurteilen (Messtechnik)
  • LED im Automobil (Außen- und Innenbeleuchtung)
  • Straßenbeleuchtung (technische Lösungen und kommunale Projekte)



Bitte reichen Sie eine Kurzfassung Ihres Vortrags über die Internet-Seite des ELEKTRONIK-Lighting-Kongresses ein: www.lighting-congress.de
Falls Sie Fragen oder Anregungen zum Kongress haben, wenden Sie sich bitte an

Dr. Jens Würtenberg
Redaktion Elektronik
Tel. 089 255 56 13 38
jwuertenberg@weka-fachmedien.de

Bitte beachten Sie: Eine technische Abhandlung des Themas ist zwingend notwendig, "marketingorientierte" Vorträge können nicht akzeptiert werden.


Termine:
Einsendung der Kurzfassung: 15. Dezember 2012
Benachrichtigung der Autoren: 14. Januar 2012
Einsendung der endgültigen Beiträge: 10. April 2012

Veranstaltungstermin: 9. und 10. Mai 2012
Ort: Forum am Schlosspark, Ludwigsburg