Optokoppler 5 MHz Schaltfrequenz mit GaAlAs-LEDs

Hohe Schaltfrequenzen und Isolationsfestigkeit im kleinen SDIP-Gehäuse bieten die Optokoppler TLP715 und 718

Mit zwei schnellen Optokopplern bringt Toshiba zwei Bausteine auf den Markt, die trotz ihrer geringen Abmessungen für Isolationsspannungen bis 5000 V spezifiziert. Die Übertragungsfrequenz reicht bis 5 MHz, eine Konsequenz der verwendeten GaAsAs-Infrarot-LEDs und hochverstärkenden schnellen Fotodektoren.

Die neuen Optokoppler mit den Typenbezeichungen TLP715 und TLP718 werden in einem SDIP-Gehäuse (Shrink DIP) mit sechs Anschlussfahnen ausgeliefert, dessen Abmessungen 6,8 mm x 4,58 m x 3,65 mm betragen. Sie sind damit nur halb so groß wie die 8-Pin-DIP-Varianten und das bei gleichen elektrischen Parametern.
 
Die Bausteine sind auf der Ausgangsseite mit einem gepufferten Treiber mit invertierender und nicht-invertierender Logik-Funktion ausgestattet. Die maximale Laufzeitverzögerung beträgt 250 ns, die höchste Schaltfrequenz 5 MHz. Mit der hohen Isolationsspannung genügen die Bausteine den Auflagen internationaler Sicherheitsstandards. Eine integrierte Faraday-Abschirmung stellt eine Gleichtaktstörfestigkeit von +/-10 kV/µs sicher.
 
Die Ausgänge bieten eine so genannte "Totem Pole"-Charakteristik, sie können als Quelle oder als Senke beschaltet werden. Bei Bausteine arbeiten mit Eingangspannungen zwischen 4,5 V und 20 V, der maximale Eingangsstrom beträgt 3 mA. Die Bausteine eignen sich nach Angaben des Herstellers besonders für den Aufbau isolierter Bustreiber, High-speed-Leitungsempfänger und Mikroprozessor-Schnittstellen.