Ab nach Le Mans Studententeam erwirbt Rennauto-Fahrgestell

Ein Phantombild des neuen InMotion Rennwagens, basierend auf dem Ginetta-Chassis.
Ein Phantombild des neuen InMotion Rennwagens, basierend auf dem Ginetta-Chassis.

Ein elektrisches Rennauto in zwei Minuten vollständig aufladen – geht das? Ja, meinen Studenten aus Eindhoven und arbeiten an einer Schnellladetechnik, die 2023 zum Einsatz kommen soll. Jetzt erfolgte der nächste Schritt.

InMotion ist ein Team aus Studenten der technischen Universität Eindhoven. Ihr Ziel: 2023 beim berühmten 24-Stunden-Rennen in Le Mans teilnehmen – mit einem Elektro-Rennauto das in zwei Minuten komplett aufgeladen wird. »Elektrische Betankung« nennen die jungen Tüftler die Methode, an der sie jeden Tag für ihren Traum arbeiten. Der Name kommt nicht von ungefähr: Die Betankung soll genauso schnell erfolgen wie die Betankung eines benzinbetriebenen Rennwagens. Damit wollen sie den letzten Anstoß für die Elektrifizierung in der Automobilindustrie geben. Nun erfolgte der nächste wichtige Schritt.

Das Team erwarb ein Fahrgestell – Chassis – vom renommierten britischen Sportwagenhersteller Ginetta. Ginetta steht für Qualität und Erfahrung im Rennsport und feierte letztes Jahr auch in Le Mans seine Premiere. Eine perfekte Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit und die Zielerreichung für InMotion.

Ginetta steht für Qualität

Julian Schokking, leitender Ingenieur von InMotion erklärt: »Mit dem Chassis von Ginetta können wir unseren Fahrern garantieren, dass das Auto zuverlässig, sicher und von hoher Qualität ist. Außerdem ermöglicht es uns, uns nun auf die Entwicklung der elektrischen Betankung zu konzentrieren«.

Der nächste Meilenstein soll dann auch schon 2020 erreicht sein: In siebeneinhalb Minuten soll das Rennauto soweit aufgeladen werden, um damit zwei Runden lang mit einer Geschwindigkeit von 300 km/h fahren zu können. Der Grundstein dazu ist mit dem neuen Chassis von Ginetta nun gelegt.