Ein Jahr Elektronik neo Meet the Team

Das Team der Elektronik neo stellt sich vor.
Das Team der Elektronik neo stellt sich vor.

Ein Jahr, fünf Ausgaben und viel Engagement: Ein neues Magazin wird nicht einfach aus dem Ärmel geschüttelt. In unserem Fall hat ein ganzes Team großen Einsatz gezeigt. Sechs Köpfe hinter der Elektronik neo erzählen, wie die Idee entstanden ist.

Sonja Winkler ist Sales Director bei WEKA FACHMEDIEN und immer vorne dabei, wenn es um Elektronik neo geht.

Was hat Euch zur Elektronik neo inspiriert?

Sonja: Nun, die Inspiration kam vor circa zwei Jahren aus einem Gespräch mit einem Geschäftspartner – auf die Frage, was wir eigentlich für die junge Generation tun würden, hatte ich schlicht keine wirkliche gute Antwort parat. Das hat mir zu denken gegeben, denn nicht nur wir, auch andere Medienhäuser haben im Bereich Elektronik keine auf Studenten und Young Professionals zugeschnittenen Magazine, die diese faszinierende Welt zielgruppengerecht aufbereiten. Da war mir klar, das müssen wir ändern. Mit einem tollen Team aus jungen Redakteuren haben wir dann die Elektronik neo geboren und sind nun mächtig stolz, dass wir mit dieser Ausgabe schon unseren ersten Geburtstag feiern.

Welche Herausforderungen gab es zu Beginn?

Sonja: Die größte Herausforderung war eigentlich die interne Überzeugungsarbeit und den Mut zu fassen, ein Magazin für junge Leute an den Start zu bringen, aber schlussendlich konnten wir mit unserem Konzept begeistern. Und da sind wir nun, mit einer Elektronik neo, die mittlerweile Medienpartner vieler Veranstaltungen ist und sensationelle Resonanz von Lesern und Unternehmen genießt.

Du bist bei Medienpartnerschaften und Veranstaltungen immer ganz vorne mit dabei. Was macht Dir dabei besonders viel Spaß?

Sonja: Ich komme ja aus der eher konservativen B2B-Welt – die Veranstaltungen, auf denen wir mit der Elektronik neo unterwegs sind, stellen das genaue Gegenteil dar. Wir werden Teil einer lockeren und gleichzeitig sensationell kreativen Nachwuchsgeneration, die mit so viel Interesse und Begeisterung an das Thema herangeht – das möchte man einfach zwingend miterleben… Auch wenn man alterstechnisch nicht mehr wirklich ins Umfeld passt. (lacht)

Warum ein Printmagazin und kein reiner Webauftritt oder reines E-Paper?

Sonja: Das werde ich in der Tat häufig gefragt. In der Konzeptionierungsphase haben wir uns sehr genau überlegt, ob man heutzutage ein Printprodukt für junge Leute an den Start bringen kann. Gespräche mit jungen Leuten und Kontakten bei Universitäten haben uns aber davon überzeugt, dass für hochwertige und gute Information immer noch gerne zu Papier gegriffen wird. Und das Feedback von den Lesern gibt uns Recht. Aber natürlich gibt es die Elektronik neo auch digital, mit Website und Newsletter, auf Twitter, Xing und Instagram – an der zusätzlichen E-Paper-Lösung arbeiten wir.

Wie geht es weiter mit Elektronik neo?

Sonja: Wir haben jede Menge Pläne: weitere Medienkooperationen, unsere Präsenz auf Maker- und Start-up-Events forcieren und den Kontakt zu den Studenten kontinuierlich ausbauen. Es gibt so viele spannende Themen und Entwicklungspotenzial für die Elektronik neo, ich freue mich jetzt schon auf 2020. Ach, und natürlich sind wir immer offen für neuen Ideen, die auch gerne von extern an uns herangetragen werden können – also, vielleicht inspiriert unsere Geburtstagsausgabe ja den ein oder anderen uns einfach mal zu kontaktieren. Wir sind gespannt!

Die Redaktion

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Unsere Leser gratulieren

Die Elektronik neo feiert ihren ersten Geburtstag. Zeit, auch unserer Leser und Partner einmal zu Wort kommen zu lassen.

Die Redakteurinnen Irina Hübner und Christina Deinhardt haben gemeinsam das redaktionelle Konzept der Elektronik neo erarbeitet.

Was hat Euch zu Elektronik neo inspiriert?

Irina: Tatsächlich gibt es diverse deutschsprachige Elektronikzeitschriften in der Medienlandschaft. Doch richten sich alle etablierten Elektronikmagazine an bereits mitten im Berufsleben stehende Ingenieure oder an erfahrene Führungskräfte. Wir waren überzeugt, dass eine Zeitschrift inhaltlich und visuell anders aufbereitet sein muss, um Berufseinsteiger oder auch Studenten und Schüler zu begeistern. Mit der Elektronik neo wollen wir das schaffen – durch eine abwechslungsreiche Themenauswahl, durch fachliche Relevanz und hohe Aktualität sowie nicht zuletzt durch ein schickes Layout.

Welche Herausforderungen gab es am Anfang?

Christina: Wie bei vielen Ideen, war die knappe Zeit die größte Hürde. Wir wussten, dass Mitte November der Stichtag sein sollte und die Zeit ist uns regelrecht davongelaufen, zum Teil auch, weil wir die neo neben unserer regulären Arbeit bei der Elektronik stemmen mussten. Fast alles lag in unserer Hand, wie auch heute noch, was die Arbeit an der neo aber auch ziemlich interessant macht. Ich durfte an Planung, Konzeption und Umsetzung teilhaben, was als Redakteur nicht unbedingt normal ist in unserem Verlag.

Welche Themen oder Aufgaben machen Euch am meisten Spaß in Eurem Job?

Christina: Mir macht zum einen die Kommunikation mit unseren Lesern Spaß. Wir bekommen tatsächlich Feedback von Lesern und Partnern, entweder per Mail oder über unsere Social Media Accounts. Es macht mir auch sehr viel Spaß, dass ich bei der Heftplanung und der Ausarbeitung von unseren Medienpartnerschaften beteiligt sein kann. Ich kann mich bei der neo kreativ austoben und das Heft intensiv mitgestalten.

Irina: Die Vielfalt ist es, die den Job als Redakteur so spannend macht. Wir machen Print, Online und Social Media. Wir redigieren Artikel, führen Interviews und verfassen Kurzmeldungen. Wir recherchieren, kommunizieren und schreiben. Jeder Tag ist anders und bringt neue Herausforderungen mit sich. Genau das liebe ich an meiner Arbeit.

Was wünscht Ihr Euch für die Zukunft für Elektronik neo?

Christina: Ich wünsche mir, dass ich mich in Zukunft noch stärker auf die Arbeit an der neo konzentrieren kann. Außerdem hoffe ich, dass die neo irgendwann eine eigene Website bekommt und wir quasi auf eigenen Beinen stehen können.

Irina: Ein langes Leben und viele, viele Leser.

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Gläserne Redaktion

Pünktlich landet die Elektronik neo viermal im Jahr in Eurem Briefkasten. Doch wie arbeitet eine Redaktion eigentlich? Mit ein paar Bildern wollen wir Euch einen Blick hinter die Kulissen gewähren und zeigen, wie unser Arbeitsalltag aussieht.

Das Layout

Andreas Geyh ist Layouter bei WEKA FACHMEDIEN und der kreative Kopf der Elektronik neo. Dank ihm sind unsere Hefte stets ein echter Hingucker.

Als Layouter hast Du natürlich vor allem die Optik eines Hefts im Blick. Wie frei kannst Du dich bei Elektronik neo austoben?

Andreas: Letztendlich steht immer der Content und dessen optimale optische Aufarbeitung im Vordergrund. Daher würde ich nicht von „austoben“ sprechen. Trotzdem hab ich in der Tat relativ viele Freiheiten bei der Gestaltung, da wir uns ganz bewusst gegen ein starres Farbkonzept und gleichzeitig für ein sehr flexibles Spaltenraster entschieden haben. So kann ich in der Tat, in Absprache mit der Redaktion, jeden Artikel ganz individuell aufbauen.

Deine Darstellung der Beiträge ist immer sehr vom jeweiligen Thema abhängig. Wie entwickelst Du die Ideen?

Andreas: Zuerst lese ich mich in jeden Artikel kurz ein und prüfe dann das vorhandene Bildmaterial und die Textstruktur. Meistens hat der entsprechende Redakteur auch schon eine Idee für den Aufmacher. Und ähnlich wie ein Koch, probiere ich, aus den einzelnen Zutaten ein stimmiges »Gericht« zu kreieren.

Was gefällt Dir besonders an Elektronik neo?

Andreas: Die Themenvielfalt fasziniert mich jedes Mal auf ein Neues. Beim Arbeiten an einem Heft ist mir das oft gar nicht so bewusst, aber wenn die gedruckte neo dann endlich auf meinen Schreibtisch liegt, wird mir klar, welch breites Spektrum die Redaktion wieder mal abgedeckt hat. Ich bin ja selbst kein Ingenieur und hab auch sonst kaum Berührung zu so komplexen Themen wie KI, IoT oder sonstigen »Zukunftsthemen«, aber die neo schafft es immer wieder, mich zu begeistern.

Das Beste an der neo ist aber eindeutig das Team dahinter. Sei es die Redaktion, das Anzeigenteam oder all die anderen. Man spürt bei jedem die Freude an der Sache und den Wunsch ein tolles Heft zu machen.

Der Chefredakteur

Frank Riemenschneider ist Chefredakteur der Elektronik, der Elektronik automotive und der Elektronik neo.

Was gefällt Dir besonders an Elektronik neo?

Frank: Zunächst mal der Enthusiasmus und die Begeisterung des jungen Teams, das die Elektronik neo in Bildsprache und Text für unsere jungen Zielgruppen so attraktiv macht. Das sehr moderne, in unserer doch eher konservativen Branche fast schon futuritisch zu nennende, Design tut sein Übriges, auch optisch als attraktiv wahrgenommen zu werden. Und last but not least freut es mich natürlich besonders, dass die neo mittlerweile aktiv zum Beispiel von Herstellern, Distributoren, Verbänden und Universitäten für ihre Veranstaltungen angefordert wird, da macht Vertrieb natürlich besonders Spaß.

Was ist der Unterschied zwischen Elektronik und Elektronik neo?

Frank: Auch wenn die Elektronik 2.0. ebenfalls ein modernes Outfit erhalten hat, gibt es signifikante Unterschiede. Die Elektronik neo soll den Nachwuchs über für ihn spannende Themen wie Hackathons, Maker-Szene oder Karriere für unsere Marke begeistern. Unter dem Motto „Darf es ein bisschen mehr sein?“ findet der Elektronik-neo-Leser dann in der Elektronik und Elektronik automotive konkrete Unterstützung für seine Projekte im Arbeitsalltag in Form von technischen Fachbeiträgen, Produktvorstellungen, Berichten von Entwicklerkonferenzen. Die Elektronik ist zum Beispiel von allen europäischen Medien exklusiv auf den relevanten Entwicklerkonferenzen im Silicon Valley und Asien vertreten. Wenn ich sage, die Elektronik neo bedient den jungen, dynamischen Studenten und Berufseinsteiger und die Elektronik den Hardcore-Entwicklermarkt, müsst Ihr mir das wegen »political correctness“ rausstreichen? (lacht)

Wie siehst Du die Zukunft von Elektronik neo? Gibt es schon Pläne, die Du unsern Lesern verraten kannst?

Frank: Wenn man ein so großartiges Team und einzigartiges Produkt am Markt hat, hat man natürlich große Pläne. Ich möchte diese jedoch noch nicht verraten, da ich aus sicherer Quelle weiß, dass jede neo, wenn sie frisch aus der Druckpresse kommt, nicht nur von mir, sondern als allererstes in den Redaktionsstuben unseres Wettbewerbs verschlungen wird (lacht). Aber klar ist natürlich: Wenn ein Produkt am Markt eine derartig positive Resonanz erfährt, investiert man in dessen Weiterentwicklung überproportional – in jeder Hinsicht.

Der Verlagsleiter

Matthäus Hose ist Verlagsleiter der WEKA FACHMEDIEN und damit auch für Elektronik neo verantwortlich.

Was hast Du als erstes gedacht, als Dir die Idee für Elektronik neo präsentiert wurde?

Matthäus: Von meinen eigenen Söhnen (zwölf und 15), die gefühlt kurz vor der Profi-Gamer-Karriere stehen, weiß ich, dass Printmedien von Jugendlichen nicht generell, sondern selektiv, aber wenn dann intensiv genutzt werden. Und damit meine ich keine Schulbücher. Ich bringe ihnen ab und zu Zeitschriften wie die funkschau, CRN oder die »Connect mit nach Hause und bin fasziniert, was sie da rausziehen und welche Firmen sie schon kennen. Die Elektronik ist ihnen noch zu »hoch«. Das Interesse an den Technologien und neuen Entwicklungen in der Elektronik jedoch ist riesig. Was lesen sie, wenn sie bisschen älter werden, wenn sich ihr Studium dem Ende entgegen neigt und wenn sie verlässliche Orientierungshilfen brauchen?

Mein erster Gedanke, als mir die Elektronik neo präsentiert wurde, war, sie werden genau das lesen! Und das machen sie sogar jetzt schon. Sie halten das Printmedium anders in den Händen als Vertreter meiner Generation, irgendwie zaghafter, als wäre es ein Tablet. Sie haben Respekt vor Print. Die Website besuchen sie auch schon und mit den Themen wachsen sie auf. Das ist toll.

Welches Thema ist Dir aus dem vergangenen Jahr besonders im Kopf geblieben?

Matthäus: Eigentlich sind alle Themen spannend. Aber was mir wirklich im Kopf geblieben ist, war zu sehen, wie die Erstausgabe auf der electronica 2018 an einem extra Stand verteilt wurde und die jungen Leute sofort mit dem Lesen angefangen haben. Und natürlich wollten viele auch gleich ein Elektronik-neo-T-Shirt dazu. Das trag ich übrigens selbst ziemlich oft, weil ich die Marke cool finde.

Was unterscheidet Elektronik neo von anderen Publikationen?

Matthäus: Die Zielgruppe ist eigentlich wie die Leser der Elektronik oder der Markt&Technik, nur deutlich jünger. Intelligente Menschen, die mehr wissen wollen. Die Elektronik neo unterscheidet, dass sie Menschen in einer Lebensphase anspricht, wo noch vieles neu ist, wo der Geist noch offener ist. Ich erinnere mich an drei Marken aus der Zeit, als ich auf das Gymnasium wechselte: Adidas, weil das die Bayernspieler trugen und folglich auch ich, Alpha Industries, weil mir eine coole Bomberjacke geschenkt wurde mit Stars and Stripes am Oberarm, und Texas Instruments, weil das mein erster Taschenrechner war und man, wenn man 7353 eingab und auf dem Kopf hielt, ESEL lesen konnte. Junge Menschen, die in Elektronik neo etwas über spannende Produkte, Technologien und coole Anbieter erfahren, werden möglicherweise zu diesen auch eine enge Beziehung aufbauen, vielleicht sogar ein ganzes Berufsleben lang.