Exit-Monitor 2019 Diese Unis bringen die meisten Exit-Gründer hervor

Für 300 Millionen Euro haben die Gründer von Relayr ihr Start-up an Munich Re verkauft. Damit hat das Start-up einen »Exit« geschafft. Welche deutsche Universität die meisten Exit-Gründer hervorbringt und was sie studiert haben, hat die Start-up-Messe Startupnight jetzt ermittelt.

15 Prozent der Exit-Gründer haben einen Abschluss der privaten Hochschule WHU Otto Beisheim School of Management in Koblenz. Dicht dahinter folgt die TU Berlin mit 10 Prozent. Den dritten Platz teilen sich die dualen Hochschule Baden Württemberg, die Ludwigs-Maximilians-Universität München und die Universität Paderborn Platz drei der Hochschulen mit jeweils fünf Absolventen.

Was haben die erfolgreichen Gründer studiert?

Auch in diesem Jahr liegen bei den Studiengängen die wirtschaftlichen an der Spitze. Mit 43 Prozent hat fast die Hälfte der Exit-Unternehmer wirtschaftswissenschaftliche Studienrichtungen belegt. Studiengänge aus dem IT-Bereich sind unter den deutschen Exit-Gründern mit 20 Prozent am zweithäufigsten vertreten. Auf Platz drei landen Ingenieure mit sechs Prozent; dicht gefolgt von Geisteswissenschaften sowie medialen Studiengängen.

Der Exit-Monitor 2019 zeigt außerdem: Für Existenzgründung kann ein hoher akademischer Grad hilfreich für den Erfolg sein. 46 Prozent der Gründer haben einen Master oder einen höheren Abschluss in der Tasche.