Renesas & Keysight Zusammenarbeit bei 5G-Beamforming-ICs

Durch 5G werden Entwickler und Gerätetester sich neben dem üblichen Wandel in der Arbeitsweise auch an kathegorisch neue Methoden gewöhnen müssen.
IDT bietet eine Familie von Beamforming-ICs mit 8 Kanälen und 6 bit Phasenauflösung an.

Für die Charakterisierung von Beamforming-ICs für 5G-Mobilfunkt bauen die Renesas-Tochter Integrated Device Technologies und Keysight ihre Zusammenarbeit aus.

Die Kooperation betrifft den Test der Beamforming-Funktionen von HF-ICs, die im Millimeterwellenspektrum arbeiten. Geprüft werden unter anderem Streuparameter, 1-db-Kompressionspunkt, Fehlervektor und Übersprechen aus Nachbarkanälen. »Unsere enge Zusammenarbeit mit Keysight ermöglicht es uns, die hohe Leistung und den geringen Stromverbrauch unserer 5G-Beamformer und anderer Komponenten, die für 5G-Netzwerkinfrastrukturgeräte unerlässlich sind, zu bestätigen«, sagte Naveen Yanduru, Vice President und General Manager der HF-Produktsparte von IDT.

Für die Validierung von Beamforming-ICs ist dedizierte Messtechnik notwendig. Die ICs senden breitbandig über rund 400 MHz und über mehrere Kanäle. Wird die Bandbreite von mehreren Kanälen summiert und ausgewertet, muss ein Gesamtbereich von 1,2 GHz analysiert werden, so ein Keysight-Whitepaper. Im Frequenzbereich von Millimeterwellen verzerren Leitungs- und Übergangswiderstände die Messergebnisse und müssen über Kalibrierfunktionen herausgerechnet werden.

Hersteller von Netzwerktechnik verwenden die Beamforming in 5G-NR-Basisstationen, um die Zuverlässigkeit und Effizienz im Millimeterwellen-Frequenzspektrum zu verbessern. Beim Beamforming werden mehrere Antennen (phasengesteuerte Arrays) verwendet, um das gleiche Signal zu übertragen. Dadurch wird die Signalstärke in und aus einer gewählten Richtung erhöht, um die Mobilfunkabdeckung zu erweitern, sowie höhere Datenraten und eine verbesserte Funkumgebung zu erreichen.