Spektroskopie Zeiss investiert in Dresdner Start-Up

Infrarotsensoren für kompaktere Spektroskopieanwendungen: Zeiss Venture investiert und kooperiert mit Senorics.
Infrarotsensoren für kompaktere Spektroskopieanwendungen: Zeiss Venture investiert und kooperiert mit Senorics.

Zeiss geht eine technologische Kooperation mit dem Sensorik Start-Up Senorics aus Dresden ein.

Ziel ist die gemeinsame Weiterentwicklung und Miniaturisierung von kosteneffizienten Sensoren für industrielle Anwendungen. Schwerpunkt ist dabei die Qualitätskontrolle und die Prozessüberwachung in verschiedenen Industrien, beispielsweise in Herstellungslinien für Lebensmittel, Agrarprodukte, Kunststoffe oder Arzneimittel.

Senorics ist eine Ausgründung der TU Dresden und entwickelt optische Sensortechnik, um spektroskopische Anwendungen zu miniaturisieren und in den Massenmarkt zu überführen. Für die Entwicklung eines kompakten Spektroskops, das auch für Mikro-Brauereien erschwinglich ist, gewann es in diesem Jahr den AMA Innovationspreis und die Auszeichnung für das beste junge Unternehmen.

Durch die Kooperation mit Zeiss verspricht sich Geschäftsführer Dr. Ronny Timmreck einen Schub in der Entwicklung und Vermarktung. Sich bei bestehenden und neuen Investoren in positivem Licht präsentieren zu können, spielt sicherlich auch eine Rolle. Für Zeiss ist die Kooperation eine Investition in den Ausbau des Geschäftsbereichs »Advanced Sensor and Data Solutions«, so Dr. Philipp Strack, Leiter der Risikokapitalgesellschaft Zeiss Ventures. »Wir wollen zunächst gemeinsame Anwendungsfälle untersuchen«. Sensoren zur Inhaltsstoffanalyse können nach Einschätzung des Optik-Unternehmens mit dem Technik-Portfolio des Dresdner Start-Ups deutlich kleiner und günstiger gefertigt werden.