Management automatisierter Datenanalysen Wie hilft ein Testprozess-Managementsystem?

Versionsverwaltung

Es kann notwendig sein, erstellte Skripte anzupassen, zum Beispiel wenn sich die Anforderungen an die Analyse bezüglich ausgegebener Größen ändern. Dazu werden hinterlegte Skripte versioniert, sodass jederzeit erkennbar ist, welche Daten durch welche Version eines Skripts entstanden sind.

Das TPMS unterstützt die Benutzer hierbei. Für neue Versionen wird bei der Freigabe durch den Methoden-Ingenieur entschieden, wie bestehende Ergebnisse behandelt werden, zum Beispiel ob parallel zum ursprünglichen Ergebnis, das zur Nachverfolgbarkeit nicht angetastet wird, mit der neuen Analyseversion neu ausgewertet wird. Alternativ können bereits ausgeführte Analysen inklusive der Version des verwendeten Skripts erhalten werden.

Die vollständige Nachvollziehbarkeit über Änderungszeitpunkt und Hintergrund der Änderungen zwecks Nachverfolgbarkeit der Validität der Skripte wird ermöglicht. Auch ist es möglich, um Konsistenz innerhalb eines Testprojekts zu gewährleisten, bestimmte Versionen eines Skripts in bestimmten Projekten oder für bestimmte Kunden beziehungsweise Prüfstände auszuführen.

Analysen im Kontext des Testprozesses

Die Verbindung von TPMS und Analysis Server erlaubt die automatisierte Server-seitige Ausführung von Analysen zu unterschiedlichen Ereignissen und in Abhängigkeit von Workflows und kontextspezifischen Eigenschaften. So ist es möglich, Analysen direkt nach Erhalt neuer Daten auszuführen, bestimmte Analysefunktionen fest mit Typen zu verknüpfen (Dateityp, Prüfstandstyp, Messungstyp, Kunde) oder Analysen an Ereignisse im Workflow zu koppeln. Das können der Abschluss aller Tests eines Projekts, das Ende eines Abrechnungszeitraums oder Regeln entsprechender Ergebnisse anderer Analysen sein. Ebenso ist eine Ad-hoc-Auswertung möglich. Analysen können auch übergreifend zum Vergleich über Projekte oder zur gesammelten Auswertung über Abteilungen oder Prüfstände eingesetzt werden.