Datenerfassungskarten Ultraschnelle Aufzeichnung mit dem PC

Die neuen Datenerfassungskarten von Spectrum ermöglichen Aufzeichnungsraten bis zu 720 MBit/s.
Die neuen Datenerfassungskarten von Spectrum ermöglichen Aufzeichnungsraten bis zu 720 MBit/s.

Spectrum stellt eine neue Serie von Datenerfassungskarten vor. Die PCIe-Karten mit Aufzeichnungsraten bis zu 720 MBit/s auf 32 synchronen Kanälen ermöglichen stundenlange Aufzeichnungen von schnellen Messsignalen.

Die neue Spectrum M4i.77xx Serie von digitalen Datenerfassungskarten ermöglichen ultraschnelles und extrem langes digitales Datenlogging zur Logikanalyse. Basierend auf Spectrums M4i Plattform sind die PCIe Karten klein und kompakt. Jede der fünf verschiedenen Varianten bietet 32 voll synchrone Kanäle, einen großen on-board Speicher von 4 GB sowie eine PCI Express x8 Gen2 Schnittstelle. Wenn mehr Kanäle benötigt werden, können bis zu 8 Karten mit Spectrums internem Trigger und Takt Star-Hub verschaltet werden und bieten so bis zu 256 synchrone Kanäle in einem System.

Von den fünf verschiedenen Modellen sind zwei mit differentiellen Eingängen für LVDS, (LV)PECL, (N)ECL und andere Differenzsignale verfügbar, sowie drei weitere für single ended Signale mit Logikleveln von 1,2 V bis 5,0 V. Der Anschluss der Signale erfolgt über zwei VHDCI Stecker auf denen neben den Eingangskanälen auch noch externe Trigger- und Taktsignale liegen. Zusätzlich sind zwei universelle Multifunktions Ein-/Ausgänge untergebracht, die per Software umschaltbar Statussignale oder asynchrone Steuerleitungen bereitstellen.

Das Spitzenmodell der single ended Karten ist die M4i.7730-x8 mit einer internen Aufzeichnungsrate von 720 MBit/s. Weitere Modelle sind mit 125 und 250 MBit/s verfügbar. Bei den differentiellen Karten markiert die M4i.7735-x8 das obere Ende der Leistungsskala mit 720 MBit/s während die M4i.7725-x8 mit einer maximalen Datenrate von 250 MBit/s als Einstiegsmodell fungiert.

Das PCI Express x8 Gen2 Interface bietet einen extrem schnellen Datentransfer. Zusammen mit Spectrums optimierten Treibern sind Transferraten von mehr als 3 GByte/s möglich. Damit können selbst bei der höchsten Abtastrate noch alle Daten kontinuierlich in den PC übertragen werden. Das Streamen der aufgezeichneten Wellenformen in ein dediziertes PC Speichersystem, wie Spectrums Tera-store Streaming System, ermöglicht die Aufzeichnung von Daten bis in den Stundenbereich bei voller Abtastrate.

Die schnelle Übertragungsrate der Karten wird begleitet von einer Reihe von verschiedensten Aufzeichnungsmodi wie Multiple Recording, Gated Sampling und FIFO-Modus. Gesteuert werden diese Modi durch eine flexible Trigger-Engine, die sowohl Patterntrigger, externen Trigger als auch die Speicherung von Zeitstempeln unterstützt.

Für die State-Analyse können die Daten mit einem externen State-Takt aufgezeichnet werden. Dieser State-Takt kann beliebig variieren, auch Lücken sind erlaubt. Zur optimalen Anpassung an verschiedene Datenquellen kann der Takt verzögert werden und die Übernahmeflanke kann programmiert werden.

Wie auch die bereits verfügbaren Digitizer und Arbitrary Waveform Generatoren der M4i Serie können die Instrumente in den meisten modernen PCs eingesetzt werden. Die Karte wird dazu einfach in einen freien x8 oder x16 Slot gesteckt und die Treiber installiert. Die Karten sind vollständig programmierbar und arbeiten zusammen mit Spectrums eigener SBench 6 Software sowie mit Software von Drittherstellern wie LabVIEW, LabWindows oder MATLAB. Basierend auf den Spectrum Treibern für Windows und Linux werden verschiedene Beispiele für Visual C++, Borland C++, Gnu C++, Visual Basic, VB.NET, Delphi, C#, J# und Python mitgeliefert.