Spectrum LXI Digitizer Synchron auf 48 Kanälen

Die DN6.49x-Serie von Spectrum wurde um neue Modelle erweitert.
Die DN6.49x-Serie von Spectrum wurde um neue Modelle erweitert.

Spectrum hat seine Serie von LXI-basierten digitizerNETBOX Geräten um acht neue vielkanalige DN6.49x Instrumente mit 24 bis 48 synchronen Kanälen erweitert. Die Geräte können eine große Anzahl Signale mit hoher zeitlicher Auflösung und Präzision erfassen und analysieren.

Jeder Kanal des DN6.49x Digitizers von Spectrum ist mit einem eigenen hoch-genauen 16 bit A/D-Wandler und einem universellen Vorverstärker mit sechs Eingangsbereichen von ±200 mV bis ±10 V, umschaltbarer Eingangsterminierung (50 Ω und 1 MΩ) sowie programmierbarem Offset ausgestattet. Der Käufer kann dabei zwischen Modellen mit 10 MSa/s oder 60 MSa/s Abtastrate sowie einem Speicherausbau von entweder 64 MSa (128 MB) oder 128 MSa (256 MB) pro Kanal wählen.

Für die bestmögliche Anpassung können die Eingänge von single-ended zu differentiell umgeschaltet werden, so dass zwölf bis 24 differentielle Eingangspaare zur Verfügung stehen. Alle A/D-Wandler werden synchron getaktet, so dass das exakte Signal-Timing sowie die Phasenrelation zwischen den Kanälen genaue aufgezeichnet werden können. Das flexible Front-End und die leistungsstarke Takterzeugung werden von einer Triggereinheit ergänzt, so dass eine Vielzahl von Anwendungen abgedeckt werden können. So kann z.B. jeder individuelle Triggereingang mit anderen Quellen kombiniert werden um Trigger-Bedingungsmuster mit Hilfe von UND/ODER Verknüpfungen zu realisieren.

Die 16 bit A/D-Wandler der DN6.49x Serie bieten im Vergleich zu einem Oszilloskop oder einem Analyzer eine deutlich höhere Signalgenauigkeit. Aufzeichnungsmodi beinhalten Einzelaufnahmen (Transientenerfassung), Streaming-Modus (FIFO), segmentierte Aufzeichnung (Multiple Recording), torgesteuerte Aufzeichnung (Gate) sowie eine Kombination aus segmentiert und langsamerer Schreiberfunktion (ABA Modus). Dabei kann auch das Timing zwischen den Ereignissen mit Hilfe der integrierten Timestamp-Funktion erfasst werden.

Die Geräte sind mit einem stabilen Metallgehäuse, integrierter Kühlung mit einem austauschbaren Staubfilter sowie rauscharmem Netzteil ausgestattet. Frontseitige BNC Anschlüsse werden für die Eingangskanäle sowie Trigger und Takt benutzt. Dazu zeigen LEDs den Status von Power, Trigger und LAN direkt an.

Basierend auf der LXI Device Spezifikation 2011 rev 1.4 eignet sich die digitizerNETBOX auch für Ingenieure und Wissenschaftler, die elektronische Signale in automatisierten oder ferngesteuerten Anwendungen aufzeichnen wollen. Voller Zugriff wird über einen handelsüblichen GBit-Ethernet-Buchse zur Verfügung gestellt was den Anschluss an einen beliebigen PC oder ein LAN ermöglicht.

Für komplett unabhängige Remote-Anwendungen ist die Embedded-Server Option gedacht, die eine leistungsstarke CPU, eine frei verfügbare SSD, mehr Systemspeicher sowie einen Programmierzugriff über Ethernet bietet. Diese kombinierten Details konvertieren die digitizerNETBOX in eine offene Plattform, auf der die eigene Software eingesetzt werden kann, während immer noch ein Remote-Zugriff über das LAN möglich ist. Die digitizerNETBOX kann dann komplett unabhängig oder als Komponente eines größeren Systems arbeiten.

Der Lieferumfang des Geräts enthält alle Tools um Daten zu erfassen, zu digitalisieren und Signale zu analysieren und zu dokumentieren. Direkt nach dem Anschluss an den Hostrechner (Laptop oder Workstation) oder irgendwo im Firmennetz kann die mitgelieferte Software SBench 6 Professional gestartet werden. SBench 6 erlaubt die Kontrolle aller Aufzeichnungsmodi und Hardwareeinstellungen mit einer einfach zu nutzenden graphischen Oberfläche. Dabei bietet die Software eine Reihe von integrierten Funktionen zur Signalanzeige, Datenanalyse und Dokumentation. Aufgezeichnete und analysiere Signalformen können in verschiedenen gängigen Formaten wie ASCII, Binär, MATLAB oder Wave für weiterverarbeitende Software exportiert werden.

Zusammen mit den Geräten werden Treiber und Beispiele für nahezu jede populäre Programmiersprache geliefert. Dazu gehören C++, Visual Basic, VB.NET, C#, J#, Delphi und Python. Genauso wird Software von Drittherstellern wie LabVIEW, LabWindows und MATLAB direkt unterstützt.