5G-Standard Spirent Communications kooperiert mit National Instruments

Die Anforderungen und Erwartungen an 5G sind hoch - auch für den Test.
Die Standardisierung von 5G-NR ist noch mitten in der Entwicklung. Spirent und NI entwickeln ein modulares Testsystem, das sich mit wenig Aufwand an sich ändernde Prüfanforderungen anpassen lässt.

Spirent Communications arbeitet für die Entwicklung von 5G-NR-Testsystemen mit National Instruments zusammen. Spirents 8100-Plattform, die für heutige LTE-Geräte ausgelegt ist, soll durch NI-Technik für 5G-New-Radio erweitert werden.

Die geplante 5G-Testplattform wird das Testen von Ortungsfunktionen, Audio-, Video- und Anrufübertragung ermöglichen. Dafür werden Frequenzen im Bereich unterhalb von 6 GHz und Frequenzbänder im mm-Wellenbereich abgedeckt. Die Bandbreite soll 2 GHz betragen.

Von National Instruments erhält Spirent Communications dafür SDR-Technik (Software Defined Radio), unter anderem ein mmWave-Transceiver-System und USRP-Geräte (Universal Software Radio Peripheral). Die Schichten 1 bis 3 des 5G-New-Radio-Protokollstacks werden über LabView FPGA emuliert.

Spirent Communications setzt durch die Kooperation bewusst auf eine modulare und frei programmierbare Testplattform, so der General Manager des Geschäftsbereich Connected Devices Rob Van Brunt. Dadurch sei gewährleistet, dass die Testlösung mit der Weiterentwicklung des 5G-Standards auch Schritt halten könne. Bestandskunden, die für die Validierung von LTE-Geräten bereits mit der 8100-Plattform des Unternehmens arbeiten, erhalten durch die Kooperation mit NI einen €»attraktiven Upgradepfad«, so Van Brunt weiter.

Die ersten serienreifen 5G-Geräte erwartet James Kimery, National Instruments Forschungsleiter Wireless, für die Zeit ab 2019.