PXI-Vektorsignalgenerator Speed-Plus durch Rekord-Umschaltzeit

Der neue PXI-Vektorsignalgenerator M9381A kann vor allem mit Speed und sehr guten HF-Parametern punkten.
Der neue PXI-Vektorsignalgenerator M9381A kann vor allem mit Speed und sehr guten HF-Parametern punkten.

Der neue PXI-Vektorsignalgenerator M9381A von Agilent Technologies arbeitet im Frequenzbereich von 1 MHz bis 3 GHz bzw. 6 GHz, und er kombiniert eine superkurze Umschaltzeit bis herab zu 10 µs mit sehr guten HF-Spezifikationen und anderen HF-technischen Pluspunkten.

Agilent hat den Generator hauptsächlich für Anwendungen wie Test und Design-Validierung von HF-Leistungsverstärkern und -Transceivern, Behörden- und Militärfunksystemen sowie Zellularfunk-Basisstationen (insbesondere Pico- und Femtozellen) konzipiert. Eine innovative Technologie für die Amplituden- und Frequenzabstimmung im Basisband ermöglicht extrem kurze Frequenz- und Amplituden-Umschaltzeiten bis hinab zu 10 µs im List-Modus bzw. 250 µs bei flexibler Programmierung. Die Datenblatt-Werte für Linearität und Wiederholgenauigkeit kommen ebenfalls der Messgeschwindigkeit zugute.

Der vielseitige List-Modus ermöglicht übrigens eine Steigerung der Messgeschwindigkeit dadurch, dass der Anwender eine Liste mit bis zu 3.201 Messpunkten erstellen und insgesamt 80 Parameter, darunter Frequenz, Ausgangsleistung und Modulation, punktweise vorgeben kann. Dadurch lassen sich die unterschiedlichsten Testanforderungen abdecken, und das mit erhöhter Testgeschwindigkeit.

Der Generator eignet sich zum Testen von Breitband-Leistungsverstärkern, HF-Eingangsmodulen, Transceivern und zahlreichen weiteren hochfrequenztechnischen Systemen, er unterstützt Modulationsbandbreiten von 40 MHz (Standard), 100 MHz (Option) oder 160 MHz (Option), arbeitet mit Echtzeit-Korrektur und bietet einen Frequenzgang von ±0,1, ±0,2 bzw. ±0,3 dB Linearitätsfehler. 

Dank seiner Modulationsqualität auch bei hoher Ausgangsleistung eignet sich der M9381A für Messungen bei Pegeln bis zu +10 dBm oder mehr – je nach Standard. Bemerkenswert ist, dass sich auch bei hohen Ausgangsleistungen das Nachbarkanalleistungsverhältnis (ACPR) kaum verschlechtert. Dadurch kann auf externe Verstärker zur Kompensation systematischer Leistungsverluste verzichtet werden. Der Generator erreicht ACPR-Werte von bis zu –70 dBc (W-CDMA Test Model 1, 64 DPCH) und liefert Ausgangsleistungen bis +19 dBm mit einer Unsicherheit von nur ±0,4 dB.