Trinkwasser-Infrastruktur überwachen Skalierbares SCADA-System für Indiens Trinkwasserversorgung

In einem Multi-Million-Dollar-Projekt werden in Indien isolierte SCADA-Systeme für die Überwachung einzelner Standorte zur Trinkwasserversorgung in ein zentrales Netzwerk eingebunden.
In einem Multi-Million-Dollar-Projekt werden in Indien isolierte SCADA-Systeme für die Überwachung einzelner Standorte zur Trinkwasserversorgung in ein zentrales Netzwerk eingebunden.

Der größte indische Bundesstaat Rajasthan modernisiert die IT für sein Trinkwassersystem. Dafür werden über einhundert ältere SCADA-Inselsysteme in ein zentrales Informations-Managementsystem integriert.

Das Wasserinformations-Managementsystem (WIMS) wird in der Hauptstadt Jaipur des Bundesstaates entstehen. Die Modernisierung ist Teil eines größeren Regierungsprogramms, mit dem der wachsende Trinkwasserbedarf in Indien gedeckt werden soll.

Aktuell liefern die öffentlichen Trinkwassersysteme von Rajasthan täglich rund 370 Millionen Liter. Die Datenerfassung erfolgt in den meisten Fällen manuell oder mit Hilfe von isolierten und veralteten SCADA-Systemen. Die erfassten Informationen zu Wasserdurchfluss, Wasservorrat oder Trinkwasserqualität sind für eine effiziente und nach Bedarf ausgerichtete Wasserverteilung zu ungenau und liegen lediglich lokal vor.

Hundert Standorte – ein Netzwerk

Für die zentrale Datenerfassung müssen ältere SCADA-Systeme aus einhundert verschiedenen Standorten in ein eigenes Netzwerk integriert werden. Dafür wird ein SCADA-System mit skalierbarer Architektur von Yokogawa eingesetzt.

Jeder Standort sendet dann regelmäßig Messdaten für Wasserfluss- und Verbrauch an ein Water Information Hub, ein zentrales Rechenzentrum. Aus den aufbereiteten Daten wird eine Live-Ansicht aller Einrichtungen und des Wasserverteilprozesses erstellt, die zur zentralen Verwaltung des gesamten Trinkwasserversorgung genutzt werden können. Außendienstmitarbeiter greifen über mobile Applikationen auf die aufbereiteten Daten zu. Die erste Phase der Inbetriebnahme soll im November 2018 abgeschlossen sein.