Feldtest mit 5G-Endgerät Signalabschwächung um bis zu 20 dB

Der menschliche Körper schwächt hochfrequente Signale stark ab. Im 5G-Feldtest wurde eine Dämpfung von bi zu 20 dB ermittelt.
Der menschliche Körper schwächt hochfrequente Signale stark ab. Im 5G-Feldtest wurde eine Dämpfung von bis zu 20 dB ermittelt.

Rohde & Schwarz führte mit Partnern einen Feldtest an einem 5G-Endgerät in verschiedenen Umgebungen durch. Die Signalabschwächung durch den menschlichen Körper betrug dabei bis zu 20 dB. Ein Problem, das die Gerätehersteller angehen müssen.

Der Test erfolgte zusammen mit dem Telekommunikationsanbieter China Mobile und dem Plattformanbieter MediaTek. Untersucht wurde der Prototyp eines mobilen Endgeräts mit Drahtlosverbindung im Millimeterwellenband unter verschiedenen Störeinflüssen im Innen- und Außenbereich. Die Signalabschwächung durch Alltagsgegenstände in der Übertragungsstrecke kann laut Rohde & Schwarz durchaus problematisch werden.

Selbst bei einer ungestörten Übertragung bleibt am Ende noch der menschliche Körper als ungewollter Signaldämpfer. Die Abschwächung kann laut Testergebnis zwischen 10 und 20 dB liegen. Bedeutend genug, dass sich Geräteentwickler damit auseinandersetzen müssen. Mögliche Lösungen können laut Rohde & Schwarz Multi-Antennen-Arrays und Beam-Tracking-Verfahren bieten. Sie ermöglichen den Wechsel zwischen unterschiedlichen Antennen, um für die aktuelle Umgebung das stärkste Übertragungssignal zu nutzen.