Geschäftsbericht für 2018 Sick setzt Wachstum fort

Der Sensorhersteller Sick stellt legt seinen Geschäftsbericht für 2018 vor. Die Entwicklung ist weiter positiv.
Der Sensorhersteller Sick stellt legt seinen Geschäftsbericht für 2018 vor. Die Entwicklung ist weiter positiv.

Die Sensorik-Branche ist weiter im Aufwind. Das spürt auch das Unternehmen Sick. Im Geschäftsjahr 2018 hat sich der Sensor-Hersteller weiter positiv entwickelt.

Der Auftragseingang von Sick steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 10,3 Prozent. Auch der Konzernumsatz übertraf den Vorjahreswert um 8,3 Prozent (von 1.511,6 Millionen Euro auf 1.636,8 Millionen Euro). Die Anzahl der Beschäftigten wuchs im Vergleich zu 2017 um 10,5 Prozent auf nun insgesamt 8.809 Mitarbeiter. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern, der EBIT, blieb zwar mit 7,2 Prozent hinter dem Vorjahreswert zurück, jedoch trotzdem auf hohem Niveau. Insgesamt wurden 117,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Grund sind Überhitzungserscheinungen auf den Beschaffungsmärkten, die zu Mehrkosten bei den Materialbeschaffungen führten. Außerdem wurden hohe Investitionen in die Zukunftssicherung des Unternehmens getätigt.

Starke Dynamik in der weltweiten Nachfrage

Im Heimatmarkt Deutschland wuchs der Umsatz von Sick um lediglich 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Kunden aus der Automobilindustrie und der Logistik hielten sich mit Investitionen zurück. Die EMEA-Region erreichte dagegen ein Umsatzwachstum von 8,5 Prozent. Ein besonders großes Umsatzplus verzeichnete der Sensorhersteller aus den skandinavischen Ländern, vor allem aus Unternehmen der Transportlogistik und Prozessautomation. Auch in Nord-, Süd- und Mittelamerika wurde eine Steigerung von 10,1 Prozent erwirtschaftet, insbesondere aus den USA kamen stark erhöhte Nachfragen. Getrübt wurde das Ergebnis durch schlechte Wechselkurseffekte. Das betraf auch die Asien-Pazifik-Region. Hier trübten ebenfalls negative Wechselkurseffekte das Umsatzwachstum von 12,9 Prozent.

Investition in Start-ups

Hohe Aufwendungen tätigte Sick für F&E-Aktivitäten, insgesamt in Höhe von 192,5 Millionen Euro – das entspricht 11,8 Prozent des Umsatzes. Gerade die Investitionen in Start-ups lohnten sich für den Sensorhersteller. Für 2019 fällt die Prognose jedoch eher verhalten aus – das globale Wirtschaftswachstum wird laufend nach unten korrigiert. Sick geht jedoch davon aus durch die Themen Digitalisierung und Industrie 4.0 weiter zu profitieren.