VIP-Kongress 2017 | National Instruments Schneller zur Mess- und Automatisierungs-Applikation

Interessante Technik-Trends und Neuheiten gab es auf dem Technologie- und Anwenderkongress Virtuelle Instrumente in der Praxis von National Instruments.

Den Kongress eröffnete der Global Technology and Marketing Director Rahman Jamal mit der Keynote »Die neuesten Technologien testen und implementieren«. Laut Jamal sind die großen Trends, die den künftigen Weg der Mess- und Automatisierungstechnik bestimmen, das Industrial Internet of Things, Elektromobilität, der kommende Mobilfunkstandard 5G und das Maschinelle Lernen. In einer weiteren Keynote zeigte Prof. Dr. Werner Huber von der Technischen Hochschule Ingolstadt die Entwicklung im Bereich automatisiertes Fahren auf, und Dave Wilson sowie Omid Sojoodi legten den Schwerpunkt auf Software, insbesondere das neue LabVIEW NXG 1.0.

Während des Kongresses konnten sich die Teilnehmer in etwa 70 verschiedenen Vorträgen informieren, an diversen Workshops teilnehmen und in der begleitenden Ausstellung das Angebot von etwa 40 Unternehmen aus dem Partnernetzwerk von National Instruments in Augenschein nehmen.

Programmieren überflüssig

Die neue Software-Umgebung LabVIEW NXG 1.0 (Bild 1) schließt mit einem innovativen Ansatz für die Messautomatisierung die Lücke zwischen konfigurationsbasierter Software (für die keine Programmierkenntnisse erforderlich sind) und benutzerdefinierter Programmierung, was für den Anwender zahlreiche Vorteile mit sich bringt.

Gängige Anwendungen können dabei mit einem einfachen, konfigurationsbasierten Ansatz realisiert werden, während für komplexere Anforderungen die vollständigen, offenen grafischen Programmierfunktionen von LabVIEW, in Form von G-Code, zur Verfügung stehen. Welches Gewicht National Instruments dieser Software-Umgebung beimisst, war auch daran zu erkennen, dass bereits eine Beta-Version der Weiterentwicklung LabVIEW NXG 2.0 in Ansätzen präsentiert wurde. National Instruments lässt übrigens das Standard-Softwarepaket LabVIEW 2017 und die neue Software noch längere Zeit parallel im Vertriebsprogramm (beide zusammen zum Preis eines Pakets).