Parkplatzmanagement PlacePod erkennt auch E-Autos

Parksensoren zur Erkennung von freien und belegten Parkflächen.
Parksensoren zur Erkennung von freien und belegten Parkflächen.

Parksensoren erkennen Elektroautos nicht immer. Vor allem die Magnetfelder beim Ladevorgang führen zu Fehldetektionen. Der PlacePod hat eine zuverlässige Störfelderkennung und wird mittlerweile 80 Unternehmen genutzt.

Der PlacePod von PNI detektiert und filtert störende Magnetfelder, die durch Freileitungen und den Ladevorgang entstehen. €»Somit wird eine fehlerfreie Erkennung von E-Autos gewährleistet, die bei Wettbewerberprodukten in dieser Form nicht immer gegeben ist€«, sagt Eduard Schäfer, Leiter der Sensorabteilung beim Entwicklungsdienstleister Unitronic, der den Parksensor vertreibt.

Drei geomagnetische Sensoren im Sensor erkennen die Verzerrung des Erdmagnetfeldes und schließen daraus auf Vorhandensein oder Fehlen eines Autos in einer Parklücke. Verschiedene Fahrzeugtypen erzeugen unterschiedliche Signalmuster, diese lassen sich somit intelligent unterscheiden.

Genutzt werden sie für das Parkplatzmanagement von Unternehmen, Städten und Kommunen. Laut Unitronic ist der PlacePod aktuell bei über 80 Unternehmen im Einsatz, darunter California’s Central Valley, Montréal, Stratford (Ontario), El Monte (California) sowie in der Universität von British Columbia in Vancouver.

In Stratford sind die PlacePods für das Parkplatzmanagement an das öffentliche LoRaWAN angebunden. Hier tauschen die Sensoren für das Parkplatzmanagement Daten mit Kanadas Open Data Exchange IoT-Programm aus. Die Echtzeit-Parkdaten werden ausgewertet, um Trends beim Parkverhalten zu erkennen, die Nutzung von Parkplatzflächen zu verfolgen und Parkraumressourcen zu optimieren.