Leistungsmessung Oszilloskop und Präzisions-Leistungsanalysator in einem

Das "Precision Power Scope" PXI 8000 ist eine neue Geräteklasse: die Kombination aus Oszilloskop und Präzisions-Leistungs-Analysator.
Das "Precision Power Scope" PX8000 ist eine neue Geräteklasse: die Kombination aus Oszilloskop und Präzisions-Leistungs-Analysator.

Yokogawa stellt mit dem "Precision Power Scope" PX8000 eine neue Geräteklasse vor: die Kombination aus Oszilloskop und Präzisions-Leistungsanalysator. Insbesondere die Visualisierung der genauen Analog-Kurvenform von Strom und Spannung zusammen mit einer sehr präzisen numerischen Auswertung ist das besondere Merkmal des bislang im weltweiten Markt in dieser Form noch nicht verfügbaren Messgeräte-Typs.

Letztlich kombinieren sich im "Precision Power Scope" PX8000 von Yokogawa die Genauigkeit aus der alphanumerischen Leistungs-Messtechnik mit der übersichtlichen Visualisierung und zeitbasierten Signaldarstellung von Oszilloskopen.

Das Messprinzip: in sehr kurzen Zeit-Slots erfasst das Gerät mit separaten Eingangsmodulen getrennt die Spannungs- und Strom-Messwerte mit maximaler Abtastrate von 100 Mega-Samples/s und einer Bandbreite bis 20 MHz, wobei mit einer Amplituden-Auflösung von 12 Bit digitalisiert wird. Durch eine simultane Spannungs-/Strom-Multiplikation ist letztlich eine Echtzeit-Leistungsmessung möglich, das Ganze selbst in minimalen Zeit-Bruchteilen, beispielsweise Halbwellenteilen.

Parallel zur Leistungsmessung erfolgt auch eine sehr übersichtliche Darstellung der ganzen Analog-Parameter auf dem Oszilloskop-Bildschirm.

Es stehen verschiedene Eingangsmodule für Spannung (maximal 1000 V) bzw. Strom (maximal 5 A) mit einer Abweichung („Grundgenauigkeit“) von +/- 0,1 Prozent zur Auswahl. Ebenfalls verfügbar sind Einschub-Module für Sensorsignale, beispielsweise Drehzahl- oder Impulsgeber, um zum Beispiel Triggervorgänge auslösen zu können.

Die Spannungs- und Strom-Module werden paarweise einander zugeordnet in den insgesamt acht Einsteck-Slots des Gerätes untergebracht. In den jeweiligen Kalibrier-Protokollen ist die Kalibrierung des Leistungs-Messwertes eines U/I-Modul-Paares ausgewiesen, und nicht nur die separate Kalibrierung des Strom- sowie des Spannungs-Messpfades.

Eine umfangreiche FFT-und harmonischen-Analyse ergänzt die Geräteeigenschaften eben so wie die Analog-, Digital-und Multilevel-Logik-Triggerfunktionen und auch der recht große Speicher für 1000 zurückliegende Kurvenformen.

Diese abgespeicherten Signale können auch nach bestimmten Bedingungen durchsucht werden, um spezielle und ansonsten schwer zu isolierende abnormale Phänomene während wiederholter, hochfrequenter Messungen zu finden. Solche Bedingungen können durch Amplituden- bzw. Zeitwerte (z.B. RMS, Peak, Anstiegszeit, Frequenz, Periodendauer, etc.) oder durch grafische Zonen definiert werden.

Für die Analyse stehen unterschiedlichste Funktionen wie arithmetische Berechnungen, Zeitverschiebung und Fast Fourier-Transformationen zur Verfügung. Eine automatische De-Skew Funktion entfernt Phasenversatz zwischen Strom- und Spannungssignalen.

Mitgeliefert wird die PC-Anwendungssoftware PowerViewerPlus, die eine weitere Analyse der erfassten Signaldaten ermöglicht. Die Verbindung zum PC erfolgt über Ethernet-, USB- oder GPIB-Schnittstelle.