Sensorkopf für Freistrahlmessungen Optische Komponenten schneller charakterisieren

Laserdioden per Freistrahlmessung charakterisieren: Yokogawas optischer Sensorkopf AQ2200-232 liefert dafür erstmals die nötige Messgenauigkeit.
Laserdioden per Freistrahlmessung charakterisieren: Yokogawas optischer Sensorkopf AQ2200-232 liefert dafür erstmals die nötige Messgenauigkeit.

Hersteller von optischen Kommunikationssystemen können ihre Komponenten mit Yokogawas Sensorkopf nun kontaktlos charakterisieren und so Messzeiten verkürzen.

Das Hauptmerkmal des neuen Sensorkopfs AQ2200-232 ist der gekühlte Detektor mit 5 mm Durchmesser, der eine schnelle Freistrahlmessung mit der nötigen Präzision ermöglicht. Die bisher auf dem Markt verfügbaren Sensoren waren dafür nicht empfindlich genug.

Ausgelegt ist der Sensorkopf für den infraroten Bereich: Der Wellenlängenmessbereich liegt reicht von 800 bis 1700 nm. Der Leistungspegel liegt zwischen +15 bis -90 dBm und die Messunsicherheit beträgt nur ± 1,8 %.

Modulare Testplattform für optische Komponenten

Der Sensorkopf arbeitet in Verbindung mit dem Schnittstellenmodul AQ2200-202, das zwei Sensoren aufnimmt. Es ist für genaue Messungen in anspruchsvollen Anwendungen ausgelegt, wie Leistungstests von Laserchips oder LIV-Charakterisierungen von Laserdioden.

Der Sensorkopf erweitert Yokogawas modulare Testplattform um den Bereich der automatischen Hochgeschwindigkeits-Tests von optischen Komponenten. »Ein Post-Production-Test von Laserdioden muss schnell sein, da die steigende Marktnachfrage höhere Stückzahlen und günstigere Produkte verlangt«, sagt Terry Marrinan, Vizepräsident Sales & Marketing, Yokogawa Europe & South-East Asia. Und der aktuell schnellste Weg zur Ermittlung der Leistung sei nun einmal das kontaktlose Messen, da hier die Zeit zum Verbinden und Trennen der optischen Fasern eingespart werde.