Netzwerkanalyse - alternativ realisiert

Auf der Embedded World hat LeCroy ein neues Konzept für einen Netzwerkanalysator angekündigt. Entsprechende Geräte sollen in Kürze auf den Markt kommen.

Das neue Netzwerkanalyse-Konzept nennt sich SPARQ, es basiert im Gegensatz zu traditionellen Network Analyzern auf der in Sampling-Oszilloskopen verwendeten TDR- (Time Domain Reflectrometry) Methode und erreicht durch die TDR-Pulsanstiegszeit von 6 ps eine Systembandbreite von bis zu 40 GHz.

Dabei soll ein mit diesem technischen Konzept aufgebauter Netzwerkanalysator nur den Bruchteil eines klassischen 4-Port-Netzwerkanalysators für differentielle Systeme kosten, so LeCroy.

Eignen soll sich ein SPARQ-Analysator zur Bestimmung von S-Parametern an differentiellen 2- und 4-Tor-Messobjekten wie Steckern, Kabeln oder z.B. differentiellen Leitungen auf Backplanes und Leiterplatten.

Durch die in den meisten Modellen der SPARQ-Serie integrierte elektronische Kalibrierfunktion wird auch die zeitaufwendige manuelle Kalibrierung entfallen. Dadurch vermeidet der Anwender letztlich viele der bei der Netzwerkanalyse sonst möglichen Bedienfehler.

Ein Übriges zur Bedienfreundlichkeit und Messfehlerfreiheit soll dann die intuitive Benutzerführung tun, die auch ungeübten Anwendern die Bestimmung von S-Parameter-Sätzen reproduzierbar erlauben wird.