Kistler erweitert KiDAQ-System Messunsicherheit wird automatisch mitgeliefert

Mit der Erweiterung »KiXact« berechnet das Sensordatenerfassung KiDAQ zu einer Messung nun automatisch die Messunsicherheit.
Mit der Erweiterung »KiXact« berechnet das Sensordatenerfassung KiDAQ zu einer Messung nun automatisch die Messunsicherheit.

Kistler hat das Sensordatenerfassungssystem KiDAQ erweitert. Messtechniker müssen die Messunsicherheit nicht mehr selbst ermitteln, sondern bekommen sie automatisch mitgeliefert.

Die Erweiterung hat Kistler unter dem Namen »KiXact« eingeführt. Sie berechnet die Messunsicherheit automatisiert und ist auf die gesamte Messkette ab Sensor abgestimmt. Für die Berechnung werden auch externe Einflussfaktoren wie Umgebungstemperatur oder Luftfeuchtigkeit miteinbezogen. Vorteilhaft ist die Funktion speziell bei komplexen Messketten mit vielen Elementen. Da jedes Element ein Faktor in der Messunsicherheitsberechnung ist, müssen Messtechniker bei größeren Aufbauten nicht selten auf die exakte Berechnung verzichten und greifen stattdessen auf ein pauschales Konfidenzintervall zurück.

Die automatisierte Berechnung liefere dem Messtechniker außerdem frühzeitig die für die Messunsicherheit relevanten Parameter, so Kistler. Die können dann gezielt angepasst werden, um die Messunsicherheit zu minimieren. Mehrwert sieht Kistler im wissenschaftlichen und industriellen Bereich. Hier könne »KiXact« helfen, den Forschungsetat zu entlasten und Prozesse zu optimieren, so Michael Lauffer, Product Manager DAQ Systems bei Kistler. »Wer das Thema Messunsicherheit im Griff hat, kommt zu besseren Ergebnissen«.

Modulares System für mehr als 20 Messgrößen

Das KiDAQ Datenerfassungssystem ist bei Hardware und Software modular aufgebaut. Messmodule gibt es für mehr als 20 unterschiedliche Messgrößen und in drei unterschiedlichen Gehäusevarianten. Alle Messeinheiten lassen sich zeitlich synchronisieren. Eine Cloudbasierte Plattform ermöglicht Erweiterungen auch durch Partnerfirmen.