Universal-Oszilloskope Messlabor in der Aktentasche

Die neuen PicoScope3000 sind Oszilloskop, Spektrumanalysator, Arbiträr-Generator und Bus-Analysatoren in einem
Die neuen PicoScope3000 sind Oszilloskop, Spektrumanalysator, Arbiträr-Generator und Bus-Analysatoren in einem.

Eine kostengünstige, neue Reihe von USB-gekoppelten Oszilloskopen bietet eine beachtenswerte Funktionsvielfalt, die der eines Messlabors sehr nahe kommt, zumal die kaum buchgroßen Scopes auch noch voll vom PC aus steuerbar und frei zu programmieren sind. Die neuen Oszilloskope ersetzen damit gleich mehrere verschiedene Messgeräte.

Der deutsche Master-Distributor des Herstellers Pico Technology, die Meilhaus Electronic GmbH, bringt diese neuen modularen Scopes auf den Markt: Es sind insgesamt 6 Modelle der neuen PicoScope-3000-Serie, sie bieten je nach Typ max. 4 Kanäle, eine maximale Abtastrate von 1 GS/s (bis zu 10 GS/s effektiv im Sampling-Modus bei repetierenden Signalen), Eingangsbandbreiten von 60 MHz bis 200 MHz und einen Pufferspeicher mit einer Kapazität von 4 bis 128 Megasamples.

Mit dem neuen FlexiPower-System können die Oszilloskope nach Bedarf mit USB-Stromversorgung oder Netzstrom betrieben werden. Sie verfügen über ein neues, schlankes Gehäuse und sind wahlweise mit einem integrierten Funktionsgenerator oder einem Generator für anwenderdefinierte Wellenformen erhältlich (Arbiträr-Generator).

Die neuen Modelle eignen sich somit ideal für Entwickler und Techniker, die einen kompletten Prüfstand in Form eines einzelnen Geräts benötigen.

Neben den Standard-Oszilloskop- und Spektrum-Analysator-Funktionen bietet die PicoScope-Oszilloskop-Software eine Reihe weiterer Funktionen wie die serielle Bus-Protokoll-Decodierung, Maskengrenzprüfungen, einen segmentierten Speicher und erweiterte Trigger – ein Funktionsumfang, der bei Oszilloskopen anderer Hersteller oft nur gegen Aufpreis erhältlich ist.

Die zugehörige Software wird auf dem angeschlossenen Windows-PC ausgeführt und bietet eine großformatige, übersichtliche Anzeige für Wellenformen, die einfaches Zoomen und Schwenken per Tastatur oder Maus gestattet.

Zum weiteren Funktionsumfang zählen Persistenzanzeigen mit hoher Aktualisierungsgeschwindigkeit für Wellenformen, Rechenkanäle, automatische Messungen mit Statistik, programmierbare Alarme und Entschlüsselung von I2C-, UART/RS232-, SPI-, CAN-, LIN-Bus- und FlexRay-Signalen.Softwareaktualisierungen werden regelmäßig kostenlos bereitgestellt.

Die erweiterten Trigger-Modi umfassen Impulsbreite, Intervall, Fenster, Fenster-Impulsbreite, Ebenen-Aussetzer, Fenster-Aussetzer, Runt-Impuls, variable Hysterese und Logik. Die Triggerung ist vollständig digital und bietet somit einen geringeren Jitter, höhere Genauigkeit und eine bessere Spannungsauflösung als die analogen Trigger, die von vielen anderen Oszilloskopen verwendet werden.

Ein kostenloses Software Development Kit (SDK) ermöglicht es dem Anwender, die neuen Oszilloskope über eigene Anwendungen zu steuern. Das SDK enthält Beispielprogramme in C, C++, Excel und LabVIEW und kann mit jeder Programmiersprache eingesetzt werden, die C-Aufrufkonventionen unterstützt. Die PicoScope-Software und das SDK laufen unter Microsoft Windows XP, Windows Vista und Windows 7.