Messkarten Messlabor auf schnellen Boards

Die Universal-Boards der ME5000-cobalt-Serie wurden in ihrem Funktionsumfang noch flexibler
Die Universal-Boards der ME5000-cobalt-Serie wurden in ihrem Funktionsumfang noch flexibler - dank modernem FPGA- und Messhardware-Design.

Die von Meilhaus Electronic entwickelte Universal-Messkarten-Serie ME-5000 cobalt wurde noch flexibler und ist jetzt auch für PCI-Express geeignet.

Da der Standard-PCI-Bus immer seltener wird hat Meilhaus Electronic die PC-Einsteckkarten der ME-5000 cobalt Serie umkonzipiert und auch gleich mit größerer Funktions-Flexibilität ausgestattet. Nicht nur, dass die Karten jetzt für PCI-Express und damit für PXI geeignet sind - ein modernes FPGA-Design macht auch die Modifikationsmöglichkeiten noch vielseitiger.

Die Hardware gibt dabei (je nach Typvariante) den Rahmen vor, zum Beispiel Anzahl der Kanäle, Typ der Kanäle wie: Digital-Eingänge/Ausgänge, opto-isolierte Digital-Eingänge/Ausgänge, Analog-Eingänge/Ausgänge etc. Die Firmware bestimmt die weiteren Funktionen der Kanäle, wobei diese innerhalb einer Firmware auch variabel sein können.

Bei den Digital-Karten können Kanäle zum Beispiel für Frequenzmessung, Frequenzausgabe oder Digital-Ein-/Ausgabe konfiguriert werden. Außerdem sind in zukünftiger Firmware auch Funktionen wie Quadraturencoder oder Inkrementalgeber denkbar. Alle ME-5000 cobalt Modelle werden mit einer Standard-Firmware ausgeliefert. Weitere Firmware wird in Zukunft von Meilhaus Electronic per Download zur Verfügung gestellt oder kann optional auch kundenspezifisch für Applikationen angefragt werden. Die Karten arbeiten zusätzlich zu den von ME-Karten gewohnten Single- und interruptgesteuerten Betriebsarten auch im schnellen Daten-Streaming.

Mittels Aufstecktechnik können in der Hardware bei Bedarf weitere Kanäle ergänzt werden. Deren Funktionen bestimmt wiederum die Firmware.

Die Kombination aus FPGA-Design und der erneuerten Treiber-Software ME-iDS macht die Karten letztlich vielseitiger und einfach zu programmieren. ME-iDS unterstützt die Betriebssysteme Windows (Linux in Vorbereitung) sowie die Entwicklungs-Umgebungen C/C++/C#, Delphi und Visual Basic. Außerdem in Vorbereitung: ME-PowerLab2, LabVIEW, MCD TestManager CE und andere.

Die Firmware der ME-5000er Karten wird mit dem Konfigurationstool ME-iDC (einem festen Bestandteil des ME-iDS) verwaltet. Jede Karte der Serie hat eine eigene Containerdatei, die die verschiedenen Firmware-Dateien enthält. Mit dem ME-iDC kann dann einem bestimmten Board eine Firmware aus dem Container zugewiesen werden. Dadurch ist es auch möglich, zwei Karten gleichen Typs innerhalb eines PCs mit unterschiedlichen Funktionen zu betreiben.

Insgesamt können bis zu 32 Firmware-Dateien pro Kartentyp verwaltet werden. Auch die Konfiguration der Kanäle (d. h. Subdevicetyp-Konfiguration) erfolgt mit dem ME-iDC. Die getroffene Auswahl wird permanent auf der Karte im EEPROM abgespeichert. Wird die Karte in einen anderen PC eingebaut, kann ohne Neukonfiguration mit den abgespeicherten Einstellungen weitergearbeitet werden.

Bisher sind aus der ME-5000 cobalt Familie zwei Modell-Serien erhältlich: Die ME-5100 mit  TTL-Digital-I/O-Kanälen sowie die ME-5810 mit Opto-Digital-I/O-Kanälen, Zählern und Bitmustervergleich oder „Compare“-Funktion. Bis zum Jahresende 2012 wird die Serie um Analog-Messkarten ergänzt werden.