Messen, steuern und regeln mit Bildern

National Instruments hat die Hardware-Systeme NI CompactRIO und NI Single-Board RIO um Bildverarbeitungsfunktionen erweitert. Damit lassen sich Mess-, Steuerungs- und Regel-Algorithmen auch mit Bildinhalten verknüpfen.

Durch die Erweiterung um Bildverarbeitungsfunktionen können Anwender die RIO-Hardware-Komponenten für noch vielfältigere Mess-, Steuer- und Regelapplikationen einsetzen.

Das ist besonders dann von Vorteil, wenn es um autonome und teilautonome Roboteranwendungen, um das Vermeiden von Kollisionen mit Hindernissen, um die Mustererkennung von Objekten oder um die simultane Verortung und Kartierung geht.

Folgende CompactRIO- und NI-Single-Board-RIO-Controller sind um Bildverarbeitungs-Eigenschaften erweiterbar: NI cRIO-901x, NI cRIO-902x sowie die Systeme NI cRIO-907x und NI sbRIO-96xx.

Konkrete Industrieanwendungen sind z.B. die Überwachung des Maschinenzustands und kritischer Behälter, bei denen die Anbindung an Infrarotkameras entscheidend ist.

Des Weiteren erleichtern das Echtzeitbetriebssystem und die integrierten FPGAs, die sowohl mit CompactRIO als auch mit NI Single-Board RIO verwendet werden, den Prozess einer offiziellen Zulassung beispielsweise für eingebettete medizinische Geräte.

Im Detail ist bei der Bilderfassung die NI-Software so erweitert worden, dass sie nun auch Internetprotokoll-Kameras unterstützt, z. B. von Basler Vision Technologies. Des Weiteren ist der analoge Framegrabber AF-1501 für NI-Produkte der C-Serie vom National Instruments Alliance Partner moviMED verfügbar, der Schwarz-Weiß-Bilder erfassen kann.

Im Bereich der Bildverarbeitung können Anwender jetzt mit der grafischen Systemdesignsoftware LabVIEW 2009 Bildverarbeitungsapplikationen auf CompactRIO- und NI-Single-Board-RIO-Zielhardware programmieren und einsetzen. Dazu dient das NI Vision Development Module 2009, eine Software, die zahlreiche Bildverarbeitungs- und -darstellungsfunktionen umfasst.