Oszilloskope Laborscope-Serien praxisgerecht erweitert

Um vielfältige Funktionen erweitert hat LeCroy die WavePro- und WaveSurfer-Scope-Familien.
Um vielfältige Funktionen erweitert hat LeCroy die WavePro- und WaveSurfer-Scope-Familien.

Gleich zwei Ihrer Labor-Oszilloskop-Serien hat LeCroy nun ausgebaut: es sind die High-end-Familie WavePro 7 Zi-A-Familie mit Bandbreiten von 1,5 GHz bis 6 GHz und die Mittelklasse-Serie WaveSurfer-MXs-B mit 200 MHz bis 1 GHz Bandbreite.

Es gibt die WavePro 7 Zi-A-Geräte mit ihrem großen 15,3-Zoll-Display auch als Serial Data Analyzer (SDA, mit spezieller Diagnose-Software ausgestattet) und mit 18 bzw. 36 Kanälen Logikaufzeichnung als Mixed-Signal-Versionen. Die Scopes verfügen über eine Abtastrate von 20 GS/s auf allen vier Analog-Kanälen sowie über 40 GS/s auf zwei. Standardmäßig kommen große Speicher von 20 MPunkten/Kanal zur Anwendung, 32 MPunkte/Kanal für SDA-Modelle und Speicheroptionen bis 256 MPunkte sind als Erweiterungen erhältlich.

Die X-Stream II Architektur sorgt für schnellen Datendurchsatz und setzt variable Segmentlängen ein, was die Effizienz des CPU-Cache-Speichers deutlich verbessert. Zur Anwendung kommen dabei Intel-Core-2-Quad-Prozessoren, Hochgeschwindigkeits-Datenbusse, das 64-bit-Windows7 sowie 8 Gbyte RAM.

Die LSIB-Kopplung ermöglicht einen direkten Anschluss an den PCI-Express-X4-Datenbus, der Übertragungsraten bis 325 MPunkte/s für Datensätze grösser als 100 MPunkte in ein Rechnersystem hinein ermöglicht.

Hilfsmittel wie TriggerScan, der Anomalien in kürzestmöglicher Zeit findet, ein Smart-Trigger mit 200 ps Pulsbreitentriggerung sowie serielle High-Speed Patterntrigger, die WaveStream- und WaveScan-Diagnosetools ergänzen die Palette der Analysewerkzeuge ebenso wie ein breites Angebot an seriellen Triggern und Bus-Protokolldecodern für alle üblichen Busse. Sowohl das Jitter-Timing- und Analyse- (JTA2-) Paket als auch das XDEV-Advanced-Developers-Toolkit sind bei allen Modellen nun serienmäßig.

In der Mittelklasse von 200 MHz bis 1 GHz Bandbreite wurde auch die WaveSurfer-Familie um die B-Serie (MXs-B) erweitert. Besonders erwähnenswert an diesen Scopes, weil sonst nur in höherklassigen Geräten verfügbar, ist die max. Abtastrate von 10 GS/s, der Speicher von max. 25 MPunkten und der Speicher-Sequencer mit maximal 10000 Segmenten zum Abspeichern nur der interessanten Signaldetails bei langen Aufzeichnungszeiten. Die 10,4 Zoll große Touchscreen-Anzeige ist nicht nur für die Darstellung von Signalen mit deren Auswerte-Ergebnissen zuständig , sondern ermöglicht auch den direkten Zugriff auf die Funktionen in den Menüs und einen intuitiven Zugang auf die Zoom- und Scroll-Funktionen per Fingerdruck.

Der WaveStream-Modus dient dem visuellen Erkennen von Ereignissen, und für die eigentliche Erfassung bieten die Scopes eine große Anzahl von analogen und digitalen Triggern und automatischen Decodern für serielle Busprotokolle. WaveScan sucht automatisch nach relevanten Ereignissen, viele mathematische Funktionen einschließlich FFT sind vorhanden, und mit dem LabNotebook-Tool erzeugt das Gerät einen Datenbankeintrag, mit dem sich alle Einstellungen später reproduzieren lassen, so dass in Kombination mit WaveScan ein automatisches Überwachungs- und Dokumentationssystem entsteht. Zur Serie gehören auch drei Mixed-Signal-Modelle, die zusätzlich zu den analogen Kanälen über 18 digitale Eingänge verfügen.