Infrarot-Sensor-Array Jetzt genauer und mit App

Die zweite Generation des Grid-EYE-Sensores von Panasonic ist genauer als die erste und kann auf größere Distanzen messen.
Die zweite Generation des Grid-EYE-Sensores von Panasonic ist genauer als die erste und kann auf größere Distanzen messen.

Die Grid-EYE-Sensoren von Panasonic erfassen unter Anderem sich bewegende und unbewegte Personen und Gegenstände. Die nun vorgestellte zweite Generation bietet eine bessere Temperaturauflösung und einen höheren Messabstand. Auch per Smartphone App kann der Sensor ausgelesen werden.

Panasonic Automotive & Industrial Systems Europe hat die 2. Generation des Grid-EYE Infrarot-Array-Sensors vorgestellt. Die neuen hochverstärkenden Typen (AMG8833 und AMG8834) und die niedrigverstärkenden Typen (AMG8853 und AMG8854) bieten eine bessere Temperaturauflösung (NETD –Noise Equivalent Temperature Difference) von 0,16 °C bei 10 Hz und 0,05 °C bei 1 Hz. Bei allen Grid-EYE-Modellen der 2. Generation wurde der Messabstand von 5 m auf bis zu 7 m vergrößert.

Die zweite Generation des Grid-EYE-Sensors ist vollständig kompatibel mit den Modellen der ersten Generation. Die Grid-EYE Infrarot-Array-Sensoren der 2. Generation verknüpfen einen empfindlicheren MEMS-Sensor-Chip, einen digitalen ASIC (I2C-Schnittstelle) sowie eine Siliziumlinse in einer kompakten Bauform. 64 Thermosäulen-Elementen sind in einer 8x8-Matrix angeordnet und ermöglichen eine berührungslose Messung der absoluten Oberflächentemperatur. Anders als herkömmliche Sensoren nutzt Grid-EYE eine patentierte, aus einem Silizium-Wafer herausgeätzte Linse mit einem Erfassungsbereich von 60°. Mit 0,3 mm Dicke ist das nach Herstellerangaben die derzeit kleinste auf dem Markt verfügbare Linse. Dadurch kann das Sensorgehäuse gerade einmal 11,6 x 8 x 4,3 mm² groß sein.