Rohde & Schwarz Fertigungskapazitäten erweitert

Von links: Dr. Matthias Weidinger (Vice President Procurement bei Rohde & Schwarz), Dr. Marc Sesterhenn (Executive Vice President Operations bei Rohde & Schwarz), Jeff Benck (CEO Benchmark), Mike Buseman (COO Benchmark).
Von links: Dr. Matthias Weidinger (Vice President Procurement bei Rohde & Schwarz), Dr. Marc Sesterhenn (Executive Vice President Operations bei Rohde & Schwarz), Jeff Benck (CEO Benchmark), Mike Buseman (COO Benchmark).

Rohde & Schwarz ist auf Wachstumskurs und erweitert die Produktion. Dafür wurde eine Fertigungspartnerschaft mit Benchmark Electronics geschlossen.

Im Geschäftsjahr 2018/2019 stiegen Umsatz und Auftragseingang von Rohde & Schwarz auf 2,14 Milliarden Euro (+4,9 Prozent) und 2,45 Milliarden Euro (+10,6 Prozent). Um die steigende Nachfrage zu bedienen, wurde nun eine Fertigungspartnerschaft mit dem globalen EMS-Dienstleister Benchmark Elektronics geschlossen. Die eigenen Produktionsstandorte in Memmingen, Teisnach und dem tschechischen Vimperk sind nach Angaben des Münchner Konzerns bereits ausgelastet.

Statt sie zu erweitern oder eine neue Produktionsstätte aufzubauen, wurde ein Dienstleister hinzugezogen, vom dem Rohde & Schwarz bereits Ingenieurdienstleistungen bezieht und der weltweit Entwicklungs- und Fertigungsstandorte unterhält. Der Münchner Konzern erwirtschaftet rund 90 Prozent des Umsatzes durch Export und will den Wachstumskurs der vergangenen Jahre weiter fortsetzen.

Innerhalb der letzten fünf Jahre stieg der Konzernumsatz um rund 310 Millionen Euro und es wurden 2200 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt. Insgesamt beschäftigt Rohde & Schwarz 12.100 Mitarbeiter, rund 7000 davon in Deutschland.