Bluetooth-Geräte testen Einfacheres Testverfahren für BLE 5.0

Ein neues OTA-Messverfahren in Wireless-Testern der CMW-Plattform soll Konformitätstests für Bluetooth-Geräte vereinfachen.
Ein neues OTA-Messverfahren in Wireless-Testern der CMW-Plattform soll Konformitätstests für Bluetooth-Geräte vereinfachen.

Die Bluetooth-Tester von Rohde & Schwarz unterstützen die Power-Control-Testroutinen der neuesten Version BLE 5.2. Für BLE 5.0 wurde der Bluetooth SIG ein vereinfachtes Testverfahren vorgelegt.

Die ersten Spezifikationen für Bluetooth Low Energy 5.2 (BLE) wurden Ende 2019 von der Bluetooth SIG (Special Interest Group) verabschiedet. Neu eingeführt wurden Power-Control-Funktionen, für die Rohde & Schwarz nun als einer der ersten Messtechnikhersteller spezifizierte Tests anbietet. Sie sind über die Bluetooth-Testsoftware der Wireless-Tester der R&S CMW-Plattform verfügbar.

Vereinfachtes Testverfahren für BLE 5.0

Mit einem neuen Testverfahren für Bluetooth LE 5.0 können Hersteller, ähnlich wie bei Bluetooth Classic, alle HF- und Pre-Conformance-Tests an ihren Bluetooth-LE-Komponenten über die Luftschnittstelle (OTA) durchführen. Damit soll sich der Testaufwand deutlich vereinfachen, weil dafür keine zusätzliche Steuerleitung wie beim Direct Test Mode (DTM) notwendig sind. Die Messzeiten bleiben laut Rohde & Schwarz ähnlich kurz wie beim DTM. Die Testverfahren liegen der Bluetooth SIG vor, um daraus einen neuen »Bluetooth LE Test Mode« zu spezifizieren.

Das OTA-Testverfahren lässt sich mit den Mobilfunktestern aus der R&S CMW-Plattform durchführen und eignen sich für Messungen in der Entwicklung, in Testkammern und in der Produktion. Entwickler können mit den Geräten bei Bluetooth-LE-Empfängern neben der vorgeschriebenen PER (Packet Error Rate) auch die BER (Bit Error Rate) einer Übertragung messen.