Lufft Ein »Straßensensor« unter den Finalisten für den Prism Award

Der Luft MARWIS misst fährend der Fahrt die Straßeneigenschaften mit einer Messrate von bis zu 100 Hz.
Der Luft MARWIS misst fährend der Fahrt die Straßeneigenschaften mit einer Messrate von bis zu 100 Hz.

Lufft hat einen Sensor entwickelt, der montiert an ein Fahrzeug, kontinuierlich die Eigenschaften der Fahrbahnoberfläche misst. Dieser Sensor gehörte nun in der Kategorie der „Detektoren und Sensoren“ zu den letzten drei Finalisten für den »Oscar der Photonik-Industrie«, den Prism Award 2015.

Der neue mobile Sensor MARWIS darf sich als eine der besten Innovationen dieses Jahres rühmen. Die Produktneuheit des Fellbacher Mess- und Regeltechnikunternehmens Lufft ist unter den letzten drei Nominierten für den PRISM Award 2015. Mit der Produktneuheit MARWIS konnte es sich gegen Bewerber aus rund 35 Ländern behaupten.

Bei MARWIS handelt es sich um den ersten mobilen Straßensensor aus dem Hause Lufft. Montiert an ein Fahrzeug, misst er verschiedene Straßenzustände wie die Reibung, den Eisanteil in Prozent, die Feuchte auf der Fahrbahnoberfläche, die Wasserfilmhöhe bis zu sechs Millimeter, die Taupunkttemperatur, Trockenheit, Nässe, Schneematsch und die Temperatur der Fahrbahnoberfläche. Dies geschieht berührungslos mit einer Messrate von bis zu 100 Hertz.

„Es ist eine Auszeichnung für die großen Ingenieure unseres Unternehmens, ein Unternehmen mit dem Motto „Leidenschaft für Präzision“, zog Lufft-Geschäftsführer Klaus Hirzel das Fazit der gestrigen Award-Verleihung in San Francisco. Der Prism Award wird von SPIE, der internationalen Gesellschaft für Optik und Photonik, sowie Photonics Media vergeben. Er gilt als der wichtigste Preis in der opto-elektonischen Branche.