HF-Messtechnik Digital ist letztlich analog

Jim Armentroutist  EMEA-Marketing-Manager von Agilent Technologies
Jim Armentroutist EMEA-Marketing-Manager von Agilent Technologies

Die Messtechnik allgemein – ob Stand-alone-Gerät oder Systembus-Chassis – steht vor der physikalischen Tatsache, dass Rechteck-Digitalsignale bei den weiter steigenden Übertragungsfrequenzen immer deutlichere Veränderungen ihrer Signalform erfahren und mehr und mehr beliebigen analogen Kurvenformen ähneln als regulären Rechteckpulsen. Zu deren Analyse ist dann immer auch eine entsprechende Höchstfrequenz-Messtechnik erforderlich.

Zur Analyse ist dann immer auch eine entsprechende Höchstfrequenz-Messtechnik erforderlich. »Wenn also aus einem gut strukturierten Digitalsignal eine mehr oder weniger komplexe analoge Kurvenform wird, und das alles bei sehr hohen Frequenzen“, so Armentrout, »sind spezielle Innovationen in der Messtechnik gefragt. So wurde bei Agilent beispielsweise jetzt weltweit der erste 67-GHz-Nichtlinear-Vektor-Netzwerkanalysator vorgestellt, darüber hinaus ein Frequenz-Konverter für die Höchstfrequenz-Messtechnik, und aus dem Systembus-Bereich haben wir nun einen PXIe-Embedded-Controller im Programm. Hinzu kommen weitere präzise HF-Module aller Art, z.B. ein sehr linear arbeitender Abschwächer bis 100 dB. Und mit der 160-MHz-Messbandbreiten-Erweiterung für den Signalanalysator PXA können wir auch für die kommenden Wireless-Standards wie zum Beispiel 802.11ac die geeignete Messtechnik zur Verfügung stellen. Wobei zu berücksichtigen ist, dass immer auch Kombinationen aus den Stand-alone-Messgeräten und dem Systembus-Aufbauten möglich sind. Der Weg hin zur vierten Generation der Mobilfunk-Kommunikationssysteme ist damit auch geebnet.«