TÜV SÜD Infoveranstaltung Die neuen EMV- und RED-Richtlinien kennenlernen

Elektrostatische Entladungen spüren Menschen nur als kleinen Schlag. Elektronische Geräte können aber schwer beschädigt werden.
Elektrostatische Entladungen spüren Menschen nur als kleinen Schlag. Elektronische Geräte können aber schwer beschädigt werden.

Seit diesem Frühjahr gibt es neue Richtlinien für die EMV und für Geräte, die Funkfrequenzen zur Kommunikation nutzen. Wer sich noch nicht dazu informiert hat, kann dies zum Beispiel auf einer kostenlosen Infoveranstaltung des TÜV SÜD Mitte September in Straubing tun.

Die bisherige Richtlinie R&TTE (Radio and Telecommunications Terminal Equipment, 1999/5/EG) ist in diesem Jahr ausgelaufen und wurde durch die neue RED (Radio Equipment Directive, 2014/53/EU) abgelöst. Dabei gilt eine Übergangsfrist bis zum 13. Juni 2017. Ohne Übergangsfrist ist die neue EMV-Richtlinie 2014/30/EU in Kraft getreten. Beide Richtlinien nehmen dabei auch Importeure und Händler verstärkt in die Pflicht. Zukünftig werden sie deutlich umfangreicheren Dokumentationspflichten nachkommen müssen.

Alle Produkte, die Funkfrequenzen zur Kommunikation nutzen – hierzu zählen viele elektrische Produkte, drahtlose Kommunikation (Wireless, Smart Home, etc.) und oft auch Medizintechnik – müssen die Anforderungen der neuen RED-Richtlinie erfüllen. Dies hat auch Einfluss auf Geräte, die bisher nicht unter die R&TTE-Richtlinie fielen.

Am 15. September informieren Experten des TÜV SÜD auf einer Veranstaltung in Straubing über die geänderten normativen Anforderungen. Dabei steht insbesondere die weltweite Zulassung im Fokus. Detailliert werden auch die Veränderungen in der neuen Funkanlagen-Richtlinie 2014/53/EU und in der Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU aufgezeigt. Ebenfalls wird geklärt, welche Produkte unter welche Richtlinie fallen.

Auf der Webseite des TÜV SÜD finden Sie weitere Informationen zur Agenda und das Online-Anmeldeformular.