Dehnungsmessstreifen: Opto-Versionen noch robuster

Dehnungsmessstreifen auf Widerstandsbasis sind seit Jahrzehnten bewährte Elemente der physikalischen Messtechnik. Doch die noch recht jungen optischen Varianten bieten für viele Anwendungen entscheidende Vorteile.

Das seit jeher schon im Bereich der Dehnungsmesstreifen-Technik (DMS) aktive Unternehmen HBM hat unlängst auch eine Weiterentwicklung der Opto-DMS-Technik auf Lichtleiterbasis vorgestellt.

So wurden die optischen Dehnungsmessstreifen vom Typ  K-OP jetzt so weiterentwickelt, dass sie Untersuchungen mit bis zu 10 Millionen Lastspielen bei einer Wechseldehnung von 5,000 Mikrometer/m möglich machen.

Diese optischen DMS basieren auf so genannten Faser-Bragg-Gittern. Da die Dehnung rein optisch gemessen wird, ist kein elektrisches Signal notwendig. Dadurch ist die Anwendung in explosiver Umgebung, unter elektro-magnetischen Störungen oder auch in Hochspannungsanwendungen problemlos möglich. Ein weiteres Plus dieser Opto-Varianten ist, dass sie auch sehr verschleißarm arbeiten.

Auf einer Faser lassen sich zudem gleich mehrere optische DMS unterbringen, mit denen sich parallele Messungen durchführen lassen. Glasfaserlängen von mehreren hundert Metern sind möglich.

Zusammen mit den optischen Dehnungsmessstreifen erhält der Anwender ein Datenblatt, das unter anderem den wichtigen k-Faktor jedes einzelnen DMS enthält, den HBM bereits gemäß der neuen VDI/VDE2660 prüft.

Mit verfügbar von diesem Hersteller sind auch anwendungsspezifische Auswertesysteme einschließlich Software.