4-Kanal-Scopes: beachtliche Leistung im unteren Preissegment

Um einige Vierkanal-Geräte erweitert LeCroy die Scope-Serie WaveAce, die im Preissegment von rund 1000 bis 2000 Euro nun insgesamt ein beachtliches Leistungsspektrum (einschließlich PC-Kopplung) bietet.

Selbst im unteren Preissegment, wo bislang neben anderen Geräten im Markt auch die Zweikanal-Scopes der WaveAce-Familie zu finden waren, sind oft vier Kanäle sehr sinnvoll einzusetzen. Diesem Anwenderwunsch kommt nun LeCroy mit neuen Vierkanal-Scopes für diese Geräteserie nach.

Es gibt diese Scopes mit Bandbreiten von 60 MHz bis 300 MHz sowie auch ein neues 40 MHz-/2-Kanal Modell als günstiges Einstiegs-Oszilloskop (695 Euro). Die 4-Kanal Modelle verfügen alle über 1 GS/s Abtastrate je Kanal (2 GS/s bei Nutzung von nur zwei Kanälen) und 10 kPunkte Speicher pro Kanal, der durch Kaskadierung auf 20 kPunkte erweitert werden kann; das 40-MHz-Modell arbeitet mit 4 kPunkten Speicher pro Kanal und 500 MS/s Abtastrate.

Die Bandbreiten der Vierkanal-Scopes liegen bei 60 MHz (Modell 204 für 1465 Euro), 100 MHz (Modell 214 für 1750 Euro), 200 MHz (Modell 224 für 1995 Euro) und 300 MHz (Modell 234 für 2720 Euro).

Um die Signalanalyse zu optimieren, verfügen die Geräte serienmäßig über 32 Messroutinen inklusive erweiterten Timing-Parametern für gleichzeitige Messungen an unterschiedlichen Kanälen. Weitere Funktionen wie eine FFT über 1000 Punkte, der Pass/Fail-Test, benutzerdefinierte digitale Filter sowie ein Waveform Sequence Recorder vereinfachen und verkürzen die Fehlersuche.

Für diese Vierkanal-Scopes wurde auch ein neuer Befehlsatz zur Fernsteuerung entwickelt, um die Oszilloskope vielseitiger einsetzbar zu machen. Dieser Befehlssatz ermöglicht über einen PC und dessen USB- oder LAN/RS-232-Schnittstelle den Zugriff auf die interne Steuerung und auf die Mess-Ergebnisse der Oszilloskope. Die Fernsteuer-Verbindung erlaubt es dem Anwender letztlich, die untersuchten Signale direkt auf dem PC zu betrachten (oder hierüber auszudrucken) und das Oszilloskop auch zu bedienen.

Der interne Speicher kann bis zu 20 Signalformen und Einstellungen aufnehmen. Größere Datenmengen lassen sich einfach auf USB-Speichermedien übertragen. Unkompliziert gehalten ist die Bedienoberfläche mit zahlreichen Ein-Knopf-Funktionen; das Display schließlich zeigt sich in praxisgerechter Größe.