Gründerpreis 100.000 Euro für LiDAR-Vorreiter

»Wir sehen uns in unserer Vision bestätigt, diese Mobilität von morgen mit unseren Sensoren effizienter und vor allem sicherer zu gestalten.« Blickfeld-CEO Dr. Mathias Müller.
»Wir sehen uns in unserer Vision bestätigt, diese Mobilität von morgen mit unseren Sensoren effizienter und vor allem sicherer zu gestalten.« Blickfeld-CEO Dr. Mathias Müller.

Das Münchner Start-Up Blickfeld gewinnt Deutschlands höchstdotierten Gründerwettbewerb. Mit LiDAR-Systemen für die Serienfertigung setzte es sich gegen 1200 Konkurrenten durch.

Den Ausschlag für Blickfeld gab die Marktrelevanz der LiDAR-Technik und der Innovationscharakter. Das Besondere sei die kleine Bauform, so Andreas von Bechtolsheim. Der Multigründer und bekannte Silicon-Valley-Investor, unter anderem bei Google, hatte in diesem Jahr den Vorsitz der Jury. »Sie können direkt in Scheinwerfer und Rückspiegel integriert werden und sind gleichzeitig sehr fortschrittlich, was Reichweite, Auflösung der Bilder und Sichtfeld angeht«.

Blickfeld entwickelt LiDAR-Sensoren auf Basis von Silizium-MEMS-Spiegeln und Standardkomponenten und hat die Technik so bei Herstellungskosten und Formfaktor in Regionen gebracht, die auch für eine breite Einführung in den Massenmarkt geeignet sind. Seit 2019 kooperiert das Start-Up aus München mit dem japanischen Tier-1-Zulieferer Koito. Gegründet wurde es 2017. Zu den Investoren gehören u.a. Osram Ventures und der High-Tech Gründerfonds.

Blickfeld-CEO Dr. Mathias Müller sieht die Auszeichnung als zukunftsweisend an: »Die Mobilität der Zukunft ist ein Thema, das viele Menschen beschäftigt und uns letztendlich alle betrifft«. Die Auszeichnung sei ein weiteres Indiz dafür, die das Unternehmen in ihrem eingeschlagenen Weg bestätige.