VDE und NGMN Alliance Zusammenarbeit bei 5G

Eine zentrale Aufgabe der Next Generation Mobile Networks Alliance ist es, die Entwicklung eines einheitlichen 5G-Standards voranzutreiben. Der VDE und die NGMN haben nun eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung von 5G vereinbart.

Eine zentrale Aufgabe der Next Generation Mobile Networks Alliance ist es, die Entwicklung eines einheitlichen 5G-Standards voranzutreiben. Der VDE und die NGMN haben nun eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung von 5G vereinbart.

Als das erste vorausschauende mobile Breitbandnetz, das selbständig steuern und regeln kann, soll 5G jederzeit und überall die Echtzeit-Vernetzung von Milliarden von Endgeräten ermöglichen. Der Mobilfunkstandard soll damit die Basis für die Anwendungen der Zukunft, also das Internet der Dinge, Industrie 4.0 und Autonomes Fahren schaffen.

Um die Standardisierung und die anschließende Implementierung von 5 G voranzutreiben, haben das internationale Mobilfunk-Konsortium NGMN Alliance (Next Generation Mobile Networks Alliance) und der VDE nun ein Memorandum of Understanding (MoU) bezüglich einer engen Zusammenarbeit unterzeichnet.

Damit bündeln die NGMN und der VDE ihre Kompetenzen in Sachen 5G. Denn die NGMN vertritt die führenden Unternehmen der Mobilfunk- und IKT-Branche aus Asien, Europa und Nordamerika bei der Definition der Anforderungen der nächsten Mobilfunkgeneration. Der VDE hat mit seiner Informationstechnischen Gesellschaft im VDE (VDE|ITG) die führenden wissenschaftlichen 5G-Experten aus Deutschland an Bord und treibt mit seinen Normungsspezialisten innerhalb der Deutschen Kommission Elektrotechnik Informationstechnik (VDE|DKE) die 5G-Normung voran.

Erste konkrete Zusammenarbeit

Eine erste konkrete Zusammenarbeit mit die NGMN ergibt sich über das neu geschaffene Standardization Council Industrie 4.0 (SCI 4.0) der Plattform Industrie 4.0.

„Gemeinsam können wir das internationale Zukunftsprojekt 5G und Anwendungen wie Industrie 4.0 schneller zum Erfolg führen, gerade mit Blick auf Themen wie Normung und Standardisierung, Schnittstellen und Interoperabilität“, meinte der VDE-Vorstandsvorsitzende Ansgar Hinz bei der Unterzeichnung des Memorandums.