Entwicklungs-Kit ZigBee-Anwendungen noch einfacher realisieren

Unter dem Namen »XBee-PRO ZB« bringt Digi International ein nach eigenen Worten »supereinfach« zu programmierendes ZigBee-Modul in den Wireless-Markt.

Der Grund für die einfache Programmierbarkeit liegt darin, dass man individuelle Anwendungen direkt auf dem Modul und nicht auf einem externen Prozessor programmiert. Letztgenannter ist in diesem Fall ja auch gar nicht nötig.

Hätte man einen externen Prozessor, müsste man auch dessen Interaktionen und das Handshaking mit der Funk-Hard- und Software mit berücksichtigen und programmieren, was zeitaufwendig und fehleranfällig ist.

Außerdem könnte es nach der Anpassung Probleme mit der Funkmodul-Firmware oder den Zertifikaten geben, da der Wireless-Code mit dem Code des Kernprodukts oftmals vermischt wird.

Die Wireless- und die Anwendungssoftware kommen sich bei dem neuen Modul hingegen wegen ihrer speziellen Anordnung nicht in die Quere. Letztlich kann man die gesamte Anwendung rascher entwickeln und auf den Markt bringen.

Kernelement des Moduls ist ein 8-Bit-Freescale-SO8-Mikroprozessor, HF-seitig soll nach Anbieter-Angaben im Freifeld (Line of sight) eine Reichweite von bis zu 1,6 km erzielt werden.

Mit den neuen Modulen entwickelte Produkte lassen sich dezentral mit neuen ZigBee-Profilen, neuen Funktionen oder Sicherheits-Updates aktualisieren. Digi entwickelt zudem Beispielanwendungen, die sich herunterladen und zur Entwicklung von intelligenten Energiesteuerungen, intelligenten Zählern, Smart Energy-Thermostaten, iDigi-Endgeräten, U-SNAP-Endgeräten oder zum Modbus-Support über Ethernet verwenden lassen.

Erhältlich sind die XBee-Module mit verschiedenen Protokollen für unterschiedliche Anwendungen. Sie lassen sich ohne großen Entwicklungsaufwand und risikolos gegeneinander austauschen.

Entwicklungskits sind ab April 2010 für 299 US-Dollar erhältlich.