Aufgeschraubt Welche Chips stecken im iPhone 11?

Die Reparatur-Spezialisten von iFixit haben wieder einen Blick in das neueste Apple-Gerät geworfen.

Nachdem die Kollegen von iFixit sofort nach dem Marktstart ein iPhone 11 gekaut und aufgeschraubt haben, wurden auch die verbauten Platinen mit den dort implementierten Halbleiter-Chips sichtbar.

Deutlich wird: Apple mutiert von Generation zu Generation immer mehr zum eigenen Halbleiter-Designer. Neben dem Prozessor-SoC Apple-A13 sind mittlerweile auch einige andere Chips mit dem Apple-Brand versehen, so z.B. neuerdings auch der Wifi/Bluetooth-Chip.

Zum letzten Mal darf sich Intel über den Einsatz seines LTE-Modems nebst Basisband und Power-Management-IC freuen. In der nächsten iPhone-Generation wird vermutlich noch einmal Qualcomm zum Zuge kommen, bevor Apple dann langfristig sein eigenes 5G-Modem eindesignt – auf Basis des von Intel gekauften Modem-Geschäftes nebst Patenten.

Der deutsche Sensor-Hersteller Bosch, der ebenfalls zwischenzeitlich mit einem 6-Achsen-Beschleunigungsmesser und Gyroskop im iPhone vertreten war, wurde bereits jetzt ausdesignt, auch Broadcom ist wie auch NXP nicht mehr vertreten.

Als einziger europäischer Chip-Hersteller konnte ST Microelectronics und gleich mehrere Design-Wins landen.

In unserer Bilderstrecke sind Chips mit Erläuterungen abgebildet.

Bilder: 4

Die Chips des iPhone 11

Die Kollegen von iFixit haben sich ein iPhone 11 besorgt und dieses aufgeschraubt. Die Fotos der Platinen zeigen uns die verbauten Halbleiter-Chips.