Mobilfunk: Qualcomm baut Forschung in China aus

Steve Mollenkopf, Executive Vice President bei Qualcomm und President bei Qualcomm CDMA Technologies: »Wir wollen dem chinesischen Markt noch rascher Mobiltechnologie der neuesten Generation bieten.«

Qualcomm baut seine Forschungseinrichtungen weiter aus: Nachdem erst kürzlich ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum in Österreich eröffnet wurde, investiert Qualcomm nun in ein weiteres F&E-Zentrum in Shanghai.

Das neue Forschungszentrum konzentriert sich auf die Entwicklung erweiterter Chipset-Lösungen, um den großen Bedarf an hochwertigen und gleichzeitig erschwinglichen 3G-Mobiltelefonen in China decken zu können.

Qualcomm hat bereits in den späten 90ern auf dem chinesischen Markt mit der Eröffnung eines CDMA-Forschungszentrums in Peking sowie Niederlassungen in Shanghai und Shenzhen Fuss gefasst. Weitere Qualcomm-Forschungseinrichtungen befinden sich in San Diego, Santa Clara, Seoul, Wien und Peking.

2009 investierte Qualcomm 2,44 Milliarden US-Dollar in Forschung und Entwicklung. Dies entspricht einem Anteil von 23 Prozent des Gesamtumsatzes. Aktuell zählt Qualcomm 71800 erteilte oder ausstehende Patente.

»Wir freuen uns über den Ausbau unserer Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in China. Besonders durch das neue Forschungszentrum in Shanghai können unsere Partner noch schneller 3G-Geräte auf dem rasch wachsenden chinesischen Markt anbieten«, erklärt Steve Mollenkopf, Executive Vice President bei Qualcomm und President bei Qualcomm CDMA Technologies.