Mobiltelefon-Markt Nokia sucht in Schwellenländern sein Heil

Der in starke technologisch-wirtschaftliche Turbulenzen geratene Konzern Nokia sucht nun eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in den Schwellenländern, in die man preisgünstige Mobiltelefone liefern und neue Dienste installieren will.

Der finnische Konzernchef lenkte auf dem Mobile-World Congress die Fachwelt etwas von den unglücklichen Smartphone-Aktivitäten seines Unternehmens ab und gab bekannt, dass man in den noch entwicklungsfähigen Ländern mit kostengünstigen Geräten und auch Diensten nun aktiver werden wolle.

Er sagte, dass nach neuesten Forschungen mittlerweile 80 % der Weltbevölkerung in der Reichweite einer Mobilfunk-Zelle seien, dass aber bislang nur 20 % dieser Bevölkerungs-Zahl einen drahtlosen Zugang zum Internet habe.

Hier sieht der Nokia-Chef eine gute Gelegenheit, das angeschlagene Geschäft wieder zu verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen kündigte er deutliche Investitionen in die Software-Plattformen Serie 30 und die Serie 40 und die damit ausgestatteten Geräte an, auch Verbesserungen wie beispielsweise der Dual-SIM-Support, vernünftig zu bedienende Eingabe-Tastaturen und auch mehr Engagement im Dienste-Bereich stehen auf der Liste der Finnen.

Nokia will auch bei den reinen Datendiensten wie beispielsweise Nokia Money und Nokia Life Tools verstärkt investieren. Soziale Netzwerke in den Mobilfunknetzen, Instant Messaging Services und leicht zugängliche E-Mail-Funktionen sollen vor allem mit Geräten der Software-Plattform 40 für weiteren Umsatz sorgen.