Wearables: Neue Basismaterialien im Aufwind

Künftige Wearables decken ein breites Spektrum von Anwendungen ab.

Der Erfolg von Wearables führt zu einer starken Nachfrage nach chemischen Präparaten und Basismaterialien. Tut sich hier ein völlig neuer Markt auf?

Der Erfolg der sogenannten Wearables – also der körpernah zu tragenden elektronischen Klein- und Kleinstgerätschaften – führt nach den Untersuchungen des Marktforschungsunternehmens IDTechEx zu einer starken Nachfrage nach chemischen Präparaten und Basismaterialien [1].

Die Unternehmen, die am Anfang der Wertschöpfungskette stehen, werden an einem schnell wachsenden Markt partizipieren, und zwar stärker als die ­Unternehmen in den nachfolgenden Stufen. Das liegt daran, dass die Wear­ables Anforderungen erfüllten müssen, die für andere elektronische Geräte so nicht gelten: Sie müssen deutlich kleiner sein, mechanisch flexibel, bequemer zu tragen und sind u.U. in Kleidungsstücke integriert oder auch transparent.

An­dere Wear­ables sollen etwa implantiert werden oder als Wegwerfartikel hergestellt werden können. Häufig wird auch gefordert, dass diese Geräte stets und sicher mit elektrischer Energie versorgt werden; das ist insbesondere bei medizintechnischen Anwendungen von Belang.

Um die vielfältigen neuen Rahmenbedingungen zu erfüllen, genügt es häufig nicht mehr, auf die Palette der Standardmaterialien zurückzugreifen; vielmehr werden Materialien gefragt sein, mit denen sich elektronische Schaltungen auf andere Weise darstellen lassen. Dazu zählen organische Strukturen ebenso wie anorganische Mixturen und Verbundwerkstoffe.