Mobilgeräte Mobilgeräte-Trends, Teil 3: vom Fitness-Helfer für das Leben

Gesundheitsüberwachung mit Mobilgeräten: Hier ein Brustgurt, der wichtige physiologische Körperparameter überwacht. Ein Smartphone als Anzeigegerät könnte die Werte entweder für Fitness-Zwecke speichern oder auch Alarm auslösen.
Gesundheitsüberwachung mit Mobilgeräten: Hier ein Brustgurt, der wichtige physiologische Körperparameter überwacht. Ein Smartphone als Anzeigegerät könnte die Werte entweder für Fitness-Zwecke speichern oder auch Alarm auslösen.

Viele durchaus nützliche Funktionen werden wir demnächst in den Smartphones der neuen Generationen finden. Bereits jetzt sind Ansätze zu erkennen, dass vor allem durch Kombination mit Kurzstrecken-Funktechnologien das Mobilgerät zu einer Steuerzentrale und zum Fitness- bzw. Gesundheits-Helfer werden kann.

Gesundheit, Fitness und e-Health: Gerade im Gesundheits-, Fitness-und Medizinelektronik-Bereich wird das Smartphone künftig eine wesentliche Rolle spielen. Es kann beispielsweise mit geeigneten Sensoren, die bereits entwickelt sind und zur Verfügung stehen, bestimmte physiologische Körperparameter erfassen. Das könnte beispielsweise das EKG, der Blutzuckerspiegel oder der Blutdruck sein. Bei schwerwiegenden Abweichungen dieser Werte könnte das Mobilgerät dann automatisch einen Arzt oder den Rettungsdienst bzw. Pflegepersonal verständigen.

Im Fitness-Bereich ergeben sich natürlich auch diverse Anwendungen, beispielsweise bei der Erfassung von Pulsdaten während eines Trainings.

Und für Senioren ergibt sich die Möglichkeit des Hinweises auf Tabletten-Einnahme, die eben erläuterte Überwachung der Körperparameter oder auch die Übermittlung des Aufenthaltsortes beispielsweise in einem Krankenhaus oder Pflegeheim.

Das vernetzte Heim: Eine mit Sicherheit sehr verbreitete Anwendung der künftigen Smartphone-Generationen wird die Steuerung von Geräten im Haus oder Büro sein. Hierfür dient eine im Smartphone mitintegrierte Kurzstrecken-Funktechnologie wie zum Beispiel Bluetooth oder ZigBee. Man kann dann beispielsweise die Heizung steuern, Licht ein-oder ausschalten, Geräte in Betrieb nehmen oder ihren Status abfragen.

Und mit den künftig in allen Gebäuden vorgeschriebenen Smart-Metering-Systemen wird man auch beispielsweise die momentane Stromaufnahme anzeigen können bzw. Geräte je nach Leistung einer eventuell vorhandenen Solar-oder PV-Anlage dazu- oder wegschalten. Ob voll-oder halbautomatisch bzw. manuell, hängt natürlich von der entsprechenden Einsatz-Umgebung ab.

Ebenso sind natürlich Funktionen einer Alarmanlagen- oder Tür-Kamera-Überwachung denkbar. Die besonderen Funktionen zur Identifizierung wurden bereits im Teil 1 erläutert.

Haus-und Unterhaltungselektronik-Geräte werden übrigens künftig zu einem ganz großen Teil selbstständig mit dem Internet Kontakt aufnehmen können und sich Informationen holen, das Smartphone ist dabei dann mehr oder weniger nur ein Überwachungs Instrument. Neueste Schätzungen besagen, dass in rund 4-5 Jahren etwa 70 % aller neuen Haus verwendeten Geräte aller Art eine Embedded-Internet-Funktion eingebaut haben dürften.