Antennentechnik Die kleinste GPS-Antenne für Mobilgeräte

Nur 3,2 mm lang sind die neuen Mini-GPS-Empfangsantennen von Yageo (Vertrieb: setron GmbH). Navigationsfähigkeit wird damit auch für sehr kleine Mobilgeräte zur Selbstverständlichkeit.

Die Navigationsfähigkeit von Mobilfunkgeräten wird zunehmend eine gefragte Eigenschaft: GPS wird demnächst in die allermeisten Handys der gehobenen Klasse eingebaut sein. Hilfreich ist dabei natürlich eine platzsparende Antenne.

Nach den Angaben des Marktforschungsinstituts iSuppli sollen im vierten Quartal 2011 bereits 79,9 % aller höherwertigen Mobiltelefone mit GPS-Empfangs-Chips ausgerüstet sein. Anfang 2009 waren es gerade einmal 56 %.

Für das Jahr 2014 sagen die Marktforscher von iSuppli gar voraus, dass die Nutzung navigationsfähiger Smartphones die Anzahl eingesetzter PNDs (Personal Navigation Devices) überholen wird.

Der Navigationsboom erfasst aber auch andere Gerätekategorien: So schätzt iSuppli, dass 2014 rund 18 % der Laptops und 42 % der tragbaren Videospielgeräte mit GPS ausgerüstet sein werden.

Für derartige Anwendungen hat Yageo (Vertrieb: www.setron.de) eine neue PIF-Antenne (PIFA = Planar Inverted F-Shaped Antenna) mit GPS-Frequenzbereich entwickelt. Diese Antenne aus Keramik zeichnet sich durch einen hohen Wirkungsgrad und eine sehr geringe Baugröße mit den Abmaßen 3,2 mm x 1,6 mm aus. Die Antenne unterstützt eine Mittenfrequenz von 1,575 GHz.

Größenmäßig entspricht die Antenne den konventionellen niedrigfrequenten Chip-Antennen, ist aber erheblich besser. Darüber hinaus ermöglicht das verwendete SMD-Gehäuse eine leichtere Montage auf der Leiterplatte und somit eine effektive Senkung der Herstellungskosten. Das macht die Antenne zur gut geeigneten Lösung für das GPS-Handgeräte-Design mit begrenzten Platzmöglichkeiten.