Mobilfunknetze Die Femtozelle im USB-Stick

Die Mini-Funkzellen sollen künftig mehr und mehr die großen Netz-Zellen ergänzen. Der Pluspunkt: eine sichere high-speed-Versorgung, da nicht eine extrem große Nutzerzahl zu bedienen ist.

Der neue Trend war schon seit einiger Zeit  zu erkennen, er manifestierte sich aber heuer auf dem Mobile World Congress in Barcelona sehr deutlich: die Femtozellen, gedacht etwa für die Mobilfunk-Versorgung von Gebieten mit Grundstücksgröße, und sogar die zur Versorgung beispielsweise eines Zimmers gedachten Attozellen werden künftig die großen Funkzellen deutlich entlasten helfen.

Ein Hersteller, nämlich Picochip, zeigte bereits die Mini-Femtozelle im USB-Stick-Format. Sie wird hergestellt für alle derzeit üblichen und geplanten Mobilfunk-Standards, hauptsächlich für HSPA und LTE. Das Ganze nennt sich USB-Femtostick.

Wie das Unternehmen mitteilt, sind bereits zahlreiche Unternehmen, die in der Mobilfunk-Infrastrukturtechnik arbeiten, an diesem Konzept interessiert.