Mobilfunk Bald jedes zweite Mobiltelefon ein Smartphone

Das Smartphone wird zum immer beliebteren Kommunikationsinstrument, wie auch neueste Marktuntersuchungen zeigen.

In den Industrienationen aber auch in den Schwellenländern wächst der Anteil der Menschen, die immer leistungsfähigere Mobilfunkgeräte nutzen möchten. Wie Untersuchungen in diesem Zusammenhang zeigen, steht der große Boom für Smartphones erst noch bevor. Die Verlierer sind die Feature Phones und die einfachen Handys, die es bald nicht mehr geben wird.

Smartphones mit der Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit von Desktop-Computern sind bereits Realität – und sie werden, wenngleich auch in verschiedenen Ausführungs-Varianten, mehr und mehr vom Markt gefordert.

In den Schwellenländern, wo derzeit noch die so genannten Feature Phones einen dominanten Marktanteil einnehmen, wird aber auch der Übergang dieser einfacheren Gerätekategorie hin zu den Smartphones unweigerlich stattfinden. Und die Klasse der Low-cost-Mobilfunkgeräte, die heute noch in den technologisch weniger entwickelten Ländern gefragt ist, wird langsam verschwinden.

Wie Detail-Untersuchungen der Marktforscher bei IHS iSuppli ergaben, werden die Smartphone-Verkäufe im Jahr 2013 im gesamten Mobiltelefon-Markt einen Anteil von etwa 54 % repräsentieren. Im Jahre 2012, beträgt dieser Anteil lediglich 46 %. Damit wird nächstes Jahr erstmals jedes zweite verkaufte Mobiltelefon ein Smartphone sein.

Und bis zum Jahr 2016 erwarten die Markt-Auguren weiter steigende Smartphone-Verkaufszahlen: in diesem Jahr (also von jetzt an in vier Jahren) soll der Anteil dieser hochwertigen Gerätekategorie am gesamten Mobilfunk-Endgeräte-Markt dann ganze 67,4 % betragen (siehe Grafik).

Der Anteil der so genannten Feature Phones, also die im Vergleich zu den hoch entwickelten Smartphones etwas weniger leistungsfähige Mobilfunk-Gerätekategorie, wird über die Jahre hinweg weiter abnehmen: während diese Geräte heute hauptsächlich in den Schwellenländern oder den nicht an der Spitze agierenden Industrienationen verwendet werden und einen Marktanteil von fast 50 % haben, werden sie im Jahr 2016 nur noch rund ein Viertel der verwendeten Mobilfunk-Endgeräte repräsentieren.

Fast gänzlich verschwunden sein werden schließlich etwa bis zum Jahre 2017 die so genannten Low-cost-Geräte, die derzeit noch etwa ein Fünftel des Handy-Marktes darstellen.

Letztlich wird es ab dem Jahr 2017 nur noch die Gerätekategorien der Smartphones (mit einem Anteil von zwei Dritteln am Markt) und die Feature Phones (mit einem Anteil von rund einem Drittel) geben.