Intel-Prozessoren Übertakten ohne Reue

Intel bringt zwei neue Core-Prozessoren heraus, bei denen das Übertakten freigeschaltet ist.

Zwei seiner Core-Prozessoren bringt Intel jetzt mit offenem Multiplikator für Turbo-Boost-Modus und DDR-Ratio heraus. Dieses Feature war bisher nur den Prozessoren der »Extreme Edition« vorbehalten.

Zwei seiner Core-Prozessoren bringt Intel jetzt mit offenem Multiplikator für Turbo-Boost-Modus und DDR-Ratio heraus. Dieses Feature war bisher nur den Prozessoren der »Extreme Edition« vorbehalten.

Die zwei neuen Intel-Prozessoren Core i7-875K und Core i5-655K sind identisch mit den ohne »K« angebotenen Prozessoren. Allerdings mit dem Unterschied, dass Intel bei den K-Versionen das Overclocking freigeschaltet hat. Durch Einstellen der Multiplikatoren können die Taktfrequenzen des Prozessorkerns und des Speichers beeinflusst werden. Mit höheren Einstellungen lässen sich die von Intel spezifizierten Grenzen von Strom- bzw. Leistungsaufnahme überschreiten. Der Anwender muss selbst dafür Sorge tragen, dass die Systemplatine robust genug, das ühlsystem seines PCs leistungsfähig genug des der DDR3-Speicher ausreichend schnell ist, um mit den höheren Frequenzen und der stärkeren Wärmeentwicklung mitzuhalten. Für den Speicher hat Intel das sog. Extreme Memory Profile (XMP) spezifiziert.

Der einzige Prozessor, der bisher die Übertaktung erlaubte, war der Core i7-980X mit einer TDP von 130 Watt, und einer Taktfrequenz von 3,33 GHz, die mit Turbo Boost bis 3,6 GHz hochgefahren werden kann. Der core i7-875X hat eine TDP von 95 Watt bei 2,93 GHz Nominalfrequenz, die im Turbo-Modus ebenfalls bis an die Grenze von 3,6 GHz gesteigert werden kann.