Erdbeben-Katastrophe in Japan Renesas muss Fabs und Büros schließen

Nach dem schrecklichen Erdbeben in Japan muss der Chip-Hersteller Renesas auf Grund der Folgen sieben Chip-Fabriken und genausoviele Büros schließen.

Die schrecklichen Folgen des Erdbebens (Zerstörung durch Erdstöße, Tsunami und Stromknappheit durch Kraftwerksausfälle) hat den japanischen Chip-Hersteller Renesas, der ja den Großteil seiner Wafer in eigenen Fabs produziert, hart getroffen. Sieben Halbleiter-Fabriken mussten geschlossen werden, dies sind im einzelnen:

Fab
Ort
Renesas Northern Japan Semiconductor, Inc., Tsugaru Factory (Front-end line)Goshogawara-shi, Aomori
Renesas Yamagata Semiconductor Co., Ltd., Tsuruoka Factory (Front-end line)Tsuruoka-shi, Yamagata
Renesas Electronics, Naka Factory (Front-end line)Hitachinaka-shi, Ibaragi
Renesas Electronics, Takasaki Factory (Front-end line)Takasaki-shi, Gunma
Renesas Electronics, Kofu Factory (Front-end line)Kai-shi, Yamanashi
Renesas High Components, Inc. (Back-end line)Tsuruta-cho, Aomori
Renesas Northern Japan Semiconductor, Inc., Yonezawa Factory (Back-end line)Yonezawa-shi, Yamagata
Diese sieben Fabs musste Chip-Hersteller Renesas nach dem Erdbeben schließen.

An acht Standorten musste Renesas zusätzlich Büros schließen, die Ursache sind Stromausfälle. Heute konnten wenigstens zwei Büros (Renesas Electronics, Tamagawa Office in Kawasaki-shi, Kanagawa, F&E-Aktivitäten) und Renesas Micro Systems Co., Ltd. (Yokohama-shi, Kanagawa, F&E-Aktivitäten) teilweise wieder geöffnet werden.