Geschäftsjahr 2015 beendet Renesas mit Umsatzrückgang aber Gewinnsprung

Das Nippon Buliding in Tokio beherbergt die Firmenzentrale von Renesas.
Das Nippon Buliding in Tokio beherbergt die Firmenzentrale von Renesas.

Der Halbleiterhersteller Renesas kommt bei seiner Restrukturierung offenbar voran: Im am 31. März abgelaufenen Geschäftjahr musste zwar erneut ein Umsatzrückgang hingenommen werden, es wurde aber wieder Geld verdient.

Mit 791,1 Mrd. Yen (7,33 Mrd. US-Dollar) Umsatz ging dieser gegenüber dem Vorjahr um 41,9 Mrd. Yen oder 5 % zurück. Es wurde jedoch ein Gewinn von 82,4 Mrd. Yen (763 Mio. Dollar) erwirtschaftet, was einer Umsatzrendite von 10,4 % entspricht.

Die Verkäufe im Halbleitergeschäft betrugen 753,3 Mrd. Yen, was einem Rückgang von 5,5 % gegenüber dem Geschäftsjahr 2014 entspricht. Während das Automotive-Geschäft mit einem Wachstum von 6,4 % erfreulich verlief, ging der Umsatz im Geschäftsbereich "General Purpose" um 8 % zurück, wobei inenrhalb dieses Segmentes Chips für Industrieanwendungen um fast 10 % zulegen konnten.

Ende März hatte Renesas mit 343,7 Mrd. Yen deutlich höhere Geldreserven als ein Jahr zuvor (265,9 Mrd. Yen), das Eigenkapital wuchs von 220,6 auf 277,8 Mrd. Yen.

Ausruhen will sich Renesas auf diesen positiven Entwicklungen nicht: Produkte mit geringen Gewinnmargen sollen nicht mehr entwickelt und verkauft werden, dafür sollen die F&E-Investitionen in Bereiche mit hohen Margen und Wachstumschancen konzentriert werden.