Intel Rekordergebnis im Jahr 2011, erstmals mehr als 50 Mrd. Dollar Umsatz

Der weltgrößte Halbleiterhersteller Intel hat sich einmal mehr übertroffen: Im Jahr 2011 konnte der Rekordumsatz des Vorjahres nochmals um mehr als 10 Mrd. Dollar gesteigert und ein Gewinn von fast 14 Mrd. Dollar erwirtschaftet werden - mehr, als die meisten Top-10-Chip-Hersteller an Umsatz generieren.

Mit 54,2 Mrd. Umsatz im Geschäftsjahr 2011 wurde das Rekordergebnis des Jahres 2010 (43,6 Mrd. Dollar) um 24 % übertroffen. Erstmals überhaupt konnte ein Chip-Hersteller damit die magische Grenze von 50 Mrd. Dollar Umsatz übertreffen. Den größten Anteil erzielte die PC Client Group mit 35,4 Mrd. Dollar (+ 17 %), gefolgt von der Data-Center-Group mit 10,1 Mrd. Dollar (+ 17 %) und der restlichen Intel Architecture Group (5,0 Mrd. Dollar, + 64 %).

Lediglich der Umsatz mit dem Atom-Prozessor einschließlich seiner Chipsätze brach mit nur noch 1,2 Mrd. Dollar um 25 % ein, was dem Kollabieren des Netbook-Marktes zu Gunsten der Tablets, die fast alle mit ARM-Prozessoren ausgerüstet sind, geschuldet ist. Der von Intel gekaufte Sicherheits- und Anti-Virenspezialist McAfee Inc. sowie die Intel-Mobile-Communications-Gruppe, die auch den von Infineon gekauften Wireless-Bereich enthält, trug mit 3,6 Mrd. Dollar zum Gesamtumsatz bei.

Den Gewinn konnte Intel gegenüber 2010 um 13 % auf 12,9 Mrd. Dollar steigern. Zum Vergleich: Das ist die Größenordnung, in der andere namhafte Chip-Hersteller wie Texas Instruments Umsätze generieren.

Im Jahr 2012 will Intel rund 10 Mrd. Dollar für Forschung und Entwicklung ausgeben.