Erfolgreiches Geschäftsjahr 2014 Nvidia verdoppelt Umsatz im Auto

Beim digitalen Instrumenten-Cluster von Audi lassen sich u.a. umfassende Navigationsinformationen einblenden.
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Der Chip-Hersteller Nvidia konnte im Geschäftsjahr 2014 sowohl bei Umsatz als auch beim Gewinn zulegen und erstmals den direkten Wettbewerber Freescale überholen. Ursache war ein Umsatzsprung der Tegra-Prozessoren, vor allen Dingen im Automobil.

Mit 4,682 Mrd. Dollar Umsatz hat Nvidia gegenüber dem Vorjahr um mehr als 500 Mio. Dollar oder 13 Prozent zugelegt und ist damit umsatzmäßig ganz knapp an Freescale vorbeigezogen, das ebenfalls auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken kann, allerdings „nur“ 11 Prozent gewachsen ist.

Der Gewinn stieg um 43 % von 440 auf 631 Mio. Dollar, so dass eine Umsatzrendite von rund 13,5 % erzielt wurde.

Den nach wie vor größten Umsatzanteil machte Nvidia auch 2014 mit ihren GPU-Chips für PCs und Notebooks, hier stehen 3,84 Mrd. Dollar zu Buche, 11 % mehr als 2013. Der Umsatz mit Tegra-Prozessoren stieg sogar um 45 % von 398 auf 579 Mio. Dollar, wobei sich der Umsatz in Automotive-Infotainment-Systemen gegenüber 2013 sogar verdoppelte.

Dies ist umso bemerkenswerter, als dass Tegra-K1-64 und Tegra-X1, welche die Spitze der derzeitigen GPU-Leistung in Mobilchips darstellen, noch gar nicht in Autos verbaut sind – im neuen Audi TT findet sich z.B. sogar noch ein Tegra-3 (es gibt zwischen -K1 und -3 noch einen Tegra-4) für das virtuelle Dashboard.

Lizenzeinnahmen z.B. von Intel generierten 264 Mio. Dollar.