x86-SoC Neuer Ryzen R1000 erweitert AMDs Embedded-Chips

Die neue Ryzen-R1000-Familie besteht zunächst aus den zwei Bausteinen R1505G und R1606G.
Die neue Ryzen-R1000-Familie besteht zunächst aus den zwei Bausteinen R1505G und R1606G.

Mit zwei unterschiedlich getakteten Bausteinen erweitert AMD seine Familie von Embedded-Prozessoren. Sicherheitsfeatures und eine leistungsstarke Grafik sind integriert.

AMD hat in Taiwan die Erweiterung seiner Ryzen-Embedded-Produktfamilie um den neuen AMD Ryzen Embedded R1000 SoC bekanntgegeben. Der Baustein verfügt über zwei Cores mit insgesamt vier Threads und ist der Nachfolger der Ryzen-V1000-Familie.

Es gibt zwei Varianten der R1000-Chips, die sich durch die Taktfrequenz unterscheiden. Der R1505G hat einen Basistakt von 2,4 GHz und einen Bost-Takt von 3,3 GHz, beim R1606G sind es 2,6/3,5 GHz. Beide Bausteine haben eine TDP von 12 bis 25 Watt und eignen sich für lüfterlose Systeme. Weitere Gemeinsamkeiten sind drei Display-Schnittstellen und zwei 10-Gbit/s-Ethernet-Anschlüsse.

Die integrierte Vega-3-Grafik steuert die drei Display-Ausgänge mit 4K-Auflösung und bis zu 60 fps an und H.265-Videos kodieren und dekodieren sowie VP9 dekodieren. Aus der V1000-Serie wurden die Sicherheitsfeatures »Secure Root of Trust« und »Secure Run« übernommen.

Der AMD Ryzen Embedded R1000 soll noch in diesem Quartal für ODMs und OEMs weltweit verfügbar und wird von zahlreichen Hard- und Softwareunternehmen wie Advantech, Alphainfo, ASRock Industrial, Axiomtech, DFI, IBASE, Kontron, MEN, Mentor, Sapphire, zSpace und anderen eingesetzt. Darüber hinaus unterstützt der AMD Ryzen Embedded R1000 SoC auch das ab sofort verfügbare Mentor Embedded Linux Flex OS.